Julius Döpfner wurde am 26. August 1913 in Hausen, dem heutigen Stadtteil von Bad Kissingen, geboren.
Am 14. Otkober 1948 wurde Julius Döpfner zum Bischof von Würzburg geweiht. Als Kardinal führte ihn sein bischöfliches Wirken nach Würzburg, Berlin und München, wo er am 24. Juli 1976 verstarb.
Als einer der vier Moderatoren des II. Vatikanischen Konzils, langjähriger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und Präsident der "Würzburger Synode" war er eine der prägendsten Persönlichkeiten der Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts.
Am 26. August 2003 jährte sich sein Geburtstag zum 90. Mal. Am 14. Oktober 2003, der Tag seiner Priesterweihe im Jahr 1948, würdigte das Stadtarchiv Bad Kissingen, die Pfarrei Hausen und das Jack-Steinberger-Gymnasium sein Wirken mit einem "Kardinal-Döpfner-Gedenktag".
Zur Erinnerung an den großen Sohn des Bad Kissinger Stadtteils Hausen hat die Pfarrei "Heilig-Kreuz Hausen" eine Dauerausstellung im ehemaligen Prämonstratenserinnenkloster Hausen, dem "Julius-Kardinal-Döpfner Museum" eingerichtet. Döpfner hat nie die Verbindung zu seinem Heimatort abreißen lassen und nahm stets regen Anteil am Ortsgeschehen. Am 30. Dezember 1958 wurde Julius Döpfner zum Ehrenbürger seiner Heimatgemeinde ernannt. Die Straße, in der sein Geburtshaus stand, trägt heute seinen Namen.
A
dresse:
Julius-Kardinal-Döpfner Museum
Klosterweg 10 (im Klostergebäude)
97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten:
Nach Vereinbarung
Der Eintritt ist frei
Ansprechpartner und Kontakt:
Hans Georg Kessler
Kornweg 2
97688 Bad Kissingen
Tel. 0971 65880
Hier finden Sie noch mehr Information über das Museum: http://www.kardinal-doepfner.de