Die „Soziale Stadt“ ist ein Programm zur Quartiersentwicklung mit baulich-städtebaulichen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Handlungsfeldern. Leitprogramm der Finanzierung ist die Städtebauförderung. Neue Formen der Steuerung, des Controlling und der Verwaltung sollen durch eine kommunale Projektsteuerung und ein besonderes Quartiersmanagement auf Stadtteilebene erreicht werden. Planerische Grundlage der Programmdurchführung ist ein „Integriertes Handlungskonzept“. Es vereinigt Vorbereitende Untersuchungen mit Planung, Bau- und sonstigen Maßnahmen, Zeitdisposition, organisatorischen Regelungen und einer Kosten- und Finanzierungsplanung in allen Fachsektoren.
Die Stadt Bad Kissingen ist ab dem Jahr 2007 in das Städtebauförderungsprogramm der „Sozialen Stadt“ aufgenommen.
Im Rahmen dieser Gemeinschaftsinitiative wird sich die Stadt Bad Kissingen schwerpunktmäßig mit den Bereichen „Innenstadt“, „Family Housing“ und „Bad Kissingen Nord Ost“ auseinandersetzen.
Besondere Bedeutung hat bei dem Projekt der „Sozialen Stadt“ die Mitwirkung der örtlichen Akteure.
Am 20.11.2007 trafen sich viele Bürger und Interessierte in der städtischen Musikschule zur Auftaktveranstaltung. Am 05.12.2007 fanden zur Vertiefung der Themen zwei Fachforen statt.
Im Frühjahr 2008 wurden Erhebungen zu den Themen Einzelhandel und Verkehr durchgeführt und diese Schwerpunkte weiter bearbeitet. Im Anschluss daran wurden im Herbst 2008 die Zukunftswerkstatt Bad Kissingen Innenstadt und die Zukunftswerkstatt Bad Kissingen Nord Ost durchgeführt. Das Integrierte Handlungskonzept, das Einzelhandelsgutachten sowie das Verkehrsgutachten wurden abgeschlossen und können
hier heruntergeladen werden.