Stadtsanierung in Bad Kissingen

Stadtsanierung ist eine Aufgabe, die sich an alle Bürger wendet, die immer beginnt und niemals endet. Insofern ist sie ein permanenter Prozeß, den man jeweils aus der Situation des Augenblickes betrachtet.

Ein wichtiger Schritt zur Sicherung und Entwicklung der Altstadt von Bad Kissingen war 1985 der Einstieg in die Stadtsanierung, kräftig unterstützt von Bund und Land im Rahmen der Städtebauförderung.

Für das Untersuchungsgebiet waren die stadtplanerischen Ziele festzulegen:
• Steigerung der Attraktivität der Innenstadt für Einheimische, Umlandbevölkerung und Kurgäste
• flächenhafte Verkehrsberuhigung mit der Neuordnung des ruhenden Verkehrs. 

618_bild3821120x120.jpgSichtbar wurde der Einstieg in die neue Aufgabe beim ersten Projekt, dem Ausbau des Feuerturmes, des letzten Stadtturmes der früheren Stadtbefestigung.
Der eigentliche Beginn der Städtebauförderung war aber die Sanierung und der Umbau des Alten Rathauses. Das Gegenstück zum Alten Rathaus, die frühere Reitanlage Tattersall am Salinenplatz, wurde ebenfalls mit Hilfe der Städtebauförderung umfassend ausgebaut.
Zum Jubiläum 25 Jahre Große Kreisstadt entstanden der neue Eisenstädter Platz und der Füllbacher Hof. Ein städtebaulicher Wettbewerb hatte hierfür die Weichen gestellt.
Die Ludwigstraße konnte zur Fußgängerzone umgestaltet werden, die Prinzregentenstraße und die Kurhausstraße zu verkehrsberuhigten Zonen.
Durch die Schaffung von Parkhäusern wurde der ruhende Verkehr neu geordnet. Nicht möglich gewesen wäre die Beruhigung des Verkehrs in der Innenstadt ohne den vierspurigen Ausbaus des Ostrings von der Schlachthofkreuzung bis zur Kapellenstraßenkreuzung, der 1996 abgeschlossen wurde.
1998 wurde die Ludwigsbrücke und Teile der Ludwigstraße mit Unterstützung der Städtebauförderung umfassend saniert.

620_bild3827184x100.jpgEin herausragendes Einzelobjekt ist sicherlich auch die Obere Saline.
Die Stadt Bad Kissingen hat diese zum Bismarck-Museum umgewandelt.
 


 
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