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Bismarck-Turm
Die Ursprünge des Bismarckturmes gehen auf das Jahr 1905 zurück, in dem von fünf Kissinger Bürgern ein Bismarck-Turmverein gegründet wurde.

246_bild3380174x120.jpgDie Ursprünge des Bismarckturmes gehen auf das Jahr 1905 zurück, in dem von fünf Kissinger Bürgern ein Bismarck-Turmverein gegründet wurde.
Vereinszweck war die Organisation und Realisation des Baues eines Bismarckturmes „um das Andenken an den großen Kanzler für ewige Zeiten hier festzuhalten durch ein äußeres Zeichen, das vielleicht wie keines die Wucht seiner gewaltigen Persönlichkeit besser zum Ausdruck bringen kann.“  Die Pläne für den Bau stammten von dem Düsseldorfer Architekten Wilhelm Kreis, der bereits mehr als 50 Bismarcktürme entworfen hatte. Die Kosten wurden auf 50.000 Mark geschätzt. Es wurde fleißig Geld gesammelt, so auch durch ein Sommerfest im Luitpoldpark 1913. Dann brach der erste Weltkrieg aus und setzte den Bemühungen des Vereins ein schnelles Ende. Es gelang noch mit zusätzlichen städtischen Mitteln wenigstens die Plattform und den Sockel für den Turm zum 100jährigen Geburtstag Bismarcks am 1. April 1915 herzurichten. Die Grundsteinlegung erfolgte an seinem Todestag, dem 30. Juli 1915. Danach erstarben die Baumaßnahmen.

Erst im Laufe des Jahres 1926 konnten die Bauarbeiten fortgesetzt und so gefördert werden, dass der Rohbau mit einem Durchmesser und einer Höhe von jeweils 15 Meter 1928 beendet werden konnte.

247_bild107174x120.jpgZu Beginn des 2. Weltkrieges wurden eine Holztreppe und ein Austritt auf die Plattform gebaut und der Turm als Beobachtungspunkt für die Luftwaffe genutzt. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches wurde der Bismarckturm wieder geschlossen und die Türe zugemauert.

Erst 1985 erging der Stadtratsbeschluss, den Innenausbau vorzunehmen, um den Aussichtsturm für die Öffentlichkeit endlich zugänglich zu machen. Am 21. Juni 1986 war dann die feierliche Einweihung durch Oberbürgermeister Georg Straus. Die Kosten beliefen sich auf 220.000 DM.
 


 
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