Wittelsbacher Turm
Nachdem, Dank des Hauses Wittelsbach,  das kleine Kissingen im 19. Jahrhundert zu einem Weltbad aufstieg, beschlossen dankbare Bürger von Bad Kissingen zum 100. Geburtstag Bayerns als Königreich auf dem Scheinberg oberhalb des Stadtteils Arnshausen einen Turm zu erbauen „zum Dank für erwiesene, überall sichtbare Gönnerschaft“.

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Am 1. Januar 1906 wurde der Grundstein gelegt, in welchem eine Urkunde über die wichtigsten Ereignisse jener Zeit, Münzen und fünf Bilder der bisher regierenden Könige eingemauert wurden. Am 14. September 1907 war der schönste Kissinger Turm fertig. Der aus Muschelkalk gebaute 33 Meter hohe Wittelsbacher Turm kostete seinerzeit 27.000 Mark.
Mitte der zwanziger Jahre beabsichtigte man um den Wittelsbacher Turm eine Kreiskriegergedächtnisstätte zu errichten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 15. August 1925. Doch das damals geplante Unternehmen blieb in seinen Anfängen stecken und wurde nie weiter verfolgt.
In den 70ger Jahren war der Turm sogar vom Einsturz bedroht. Ein Schild warnte vor herab-fallenden Steinen, die 120 Stufen, die nach oben führten, durften nicht mehr betreten werden. Doch dann investierte der Freistaat Bayern als Eigentümer des Turmes etwa 330.00 DM in die Renovierung, denn 1980 war die 800-Jahrfeier des Hauses Wittelsbach. Von da an durfte das Bauwerk wieder betreten werden.
 


 
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