Spielcasino
Ursprünglich als Kursaalbau geplant, entstand 1878-80 der zweige-schossige Mittelbau in der Mitte der offenen Nordseite des Luitpoldbades. Erbaut wurde er von Heinrich von Hügel (München) in Zusammenarbeit mit dem Bauingenieur Wilhelm von Doderer, dem Sohn des bekannten, gleichnamigen Wiener Architekten.

251_bild4070174x120.jpgUrsprünglich als Kursaalbau geplant, entstand 1878-80 der zweigeschossige Mittelbau in der Mitte der offenen Nordseite des Luitpoldbades. Erbaut wurde er von Heinrich von Hügel (München) in Zusammenarbeit mit dem Bauingenieur Wilhelm von Doderer, dem Sohn des bekannten, gleichnamigen Wiener Architekten.
Es handelt sich um ein vornehm wirkendes, in der Bauform basilikal konzipiertes, kompaktes Gebäude der klassizierenden Neurenaissance, dessen höherer Mittelteil mit einem klassi-schen dreiachsigen Fronttonmotiv versehen ist.

Mittels Verbindungsarkaden wurde der zunächst freistehende Kursaalbau in zwei Stufen in den Gesamtkomplex integriert. 1911 erhielten die Verbindungsarkaden ebenfalls ein Obergeschoss.

1966-68 wurde der Kursaalbau zum Spielcasino umgebaut. Die Stuckdecken der Bauzeit sind heute noch erhalten.
 


 
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