| Montag, den 21.05.2012 | ||
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Barbara Merkl ist eine ganz besonders kreative Apothekerin. Die 46-Jährige, eine gebürtige Kitzingerin, lebt seit 44 Jahren in Bad Kissingen, leitet dort zusammen mit ihrem Mann die seit 1868 existierende Ludwig-Apotheke. Nun hat sie sich vorgenommen, die Heilkraft des Bad Kissinger Wassers in neuer Form weit über die Grenzen der Kurstadt hinauszutragen: Merkls Gesichtscreme „Njuskin“ darf als einzigartig bezeichnet werden. Auch deshalb, weil darin das Bad Kissinger Rákoczy -Heilwasser enthalten ist.
Apothekerinnen kennen alle Fachausdrücke und Fremdworte. Klar. Doch auch ohne Studium lassen sich die Vorteile der neuen Creme mit dem lokalen Bezug zu Bad Kissingen leicht verstehen. Das mit wertvollen Mineralsalzen ausgestattete Rákoczy-Wasser, auf das früher schon Kurgäste wie Kaiserin Sissi und Reichskanzler von Bismarck schwörten, enthält vor allem viel Magnesium und viel Lithium. Ersteres wirkt hautstraffend, zweiteres entzündungshemmend und das tut der Haut gut.
„Njuskin“ bedeutet „neue Haut“. Eine solche kann Merkl den Anwendern zwar nicht versprechen. Jedoch dank der neuen Zusammensetzung den Aufbau einer Art natürlichen oberen Hornschicht, welche die Haut vor Schadstoffen und dem Austrocknen schützt.
Wasser und Fett, zu 80 Prozent Bestandteil von Cremes, werden an sich von einem chemischen Bindungsstoff, einem so genannten Emulgator, vereinigt. So aber entzieht eine klassische Creme der Haut deren eigenes Fett, das beim Duschen mit abgewaschen wird. „Das macht die Haut nach einigen Wochen der Anwendung noch fettärmer als zuvor“, erzählt Merkl. „Njuskin“ aber ist frei von Emulgatoren. Fette und wässrige Bestandteile der Creme sind in schützende Membranschichten eingebettet und ahmen so die natürliche Beschaffenheit der obersten Hautschicht nach.
Durch den völligen Verzicht auf jeglichen Zusatz von Parfümstoffen und Konservierungsmitteln ist die Creme auch zur Pflege von Neurodermitis und Schuppenflechten bestens geeignet.
Das besonders reine Rákoczy - Heilwasser galt ursprünglich in erster Linie als verdauungsfördernd und gut für den Magen-Darm-Bereich. Nun entdeckt Bad Kissingen dank Barbara Merkl eine andere Verwendungsmöglichkeit. Eine Bad Kissinger Pflegeserie mit Rákoczy-Wasser brachte sie bereits vor einigen Jahren auf den Markt. Die auf einer neuen Grundlage komponierte und weiterentwickelte „Njuskin“-Gesichtscreme, dermatologisch getestet und im bundesweiten Vertrieb nur in Apotheken erhältlich, soll erst der Anfang einer neuen Pflegeserie sein. Als nächstes denkt Merkl über eine leichte Creme für anspruchsvolle Haut und mit UV-Schutz, über eine Pflegemilch oder ein mildes Duschshampoo mit dem neuen Markennamen „Njuskin“ nach.
Das Rákoczy -Heilwasser enthält gelöstes Salz aus dem vor rund 250 Millionen Jahren abgelagerten Zechsteinmeer. 10.000 Jahre dauerte es, bis das Wasser der letzten Eiszeit in 1000 Meter Tiefe vordrang. 100 Meter dick ist die Salzschicht. „Dieses Rakoczy-Heilwasser ist das wichtigste Merkmal meiner Creme“, weiß Barbara Merkl. Benannt wurde das Wasser übrigens nach dem ungarischen Reiterfürsten Franz Rákoczy (1676 – 1735), einer bewunderten Gestalt, der zu der Zeit lebte, als die Quellen des Heilwassers entdeckt wurden. Rákoczy selbst hielt sich allerdings nie in Bad Kissingen auf.
Weitere Infos im Internet unter http://www.njuskin.de