| Dienstag, den 07.02.2012 | ||
| 07.02.2012 - Ausstellung | ||
| 07.02.2012 - Kirche | ||
| 07.02.2012 - Sitzungen | ||
| 07.02.2012 - Senioren | ||
| Mittwoch, den 08.02.2012 | ||
| 08.02.2012 - Ausstellung | ||
Als Naturheilmittel wird das mit Salzen und Mineralien angereicherte natürliche Quellwasser nicht nur bei Trinkkuren oder zur Inhalation verwendet, sondern vor allem auch in der Bademedizin.
Die Bad Kissinger Sole ist vermutlich über 30.000 Jahre alt und Ergebnis einer wechselvollen erdgeschichtlichen Entwicklung. Aus einer Tiefe von 500 bis 1.000 Metern wird sie aus dem Erdreich gepumpt und durch Rohre zu den therapeutischen Einrichtungen geleitet.
Die Heilwirkung der Sole beruht auf der thermischen und physikalischen Wirkung des Heilwassers. Mineralbestandteile der Sole werden bei einem Bad über die Haut in das Unterhautgewebe eingetragen und von dort in konzentrierter Form in den Blutkreislauf transportiert. So wirken Solebäder wie ein wahrer Gesundbrunnen: Sie steigern die Durchblutung und regen den Stoffwechsel an, verbessern die Dehnbarkeit des Gewebes, wirken schmerzlindernd und -reduzierend und erhöhen die Abwehrkräfte. Bei chronischen Gelenkerkrankungen und Wirbelsäulenschäden macht sich im Solewasser vor allem der Auftrieb bemerkbar, der entlastend wirkt. Patienten können sich besser bewegen und haben bei physiotherapeutischen Übungen im Therapiebecken aufgrund des Wasserwiderstands einen besseren Trainingseffekt. Auch zur Behandlung von Neurodermitis und Schuppenflechte wird Natursole erfolgreich eingesetzt. Nicht zuletzt sind Solebäder in geringer Konzetration wohltuend, reinigend und halten die Haut geschmeidig.