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Museum Obere Saline

Infos zur Sonderausstellung: "Weltbad Kissingen & Prinzregent Luitpold"

Bad Kissingen war bis zur Jahrhundertwende um 1900 zum internationalen Weltbad aufgestiegen. Um den Ansprüchen des internationalen Kurpublikums und den gestiegenen Gästezahlen zu entsprechen, bedurfte es zahlreicher moderner und repräsentativer Neubauten sowie innovativer technischer und struktureller Veränderungen.

Innovativ. International. Königlich.
Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung der Kurstadt war im 19. Jahrhundert stets eng mit dem bayerischen Königshaus verbunden. Auf die Entwicklung um 1900 nahm Prinzregent Luitpold erheblichen Einfluss, was bis heute durch zahlreiche Bauten und Benennungen dokumentiert wird, etwa das Luitpoldbad, den Luitpoldpark, den Luitpoldstrudel, die Prinzregentenstraße oder den prachtvollen Regentenbau, der unter seiner Regierung vom damaligen Stararchitekten Max Littmann errichtet wurde.

Die Ausstellung „Weltbad Kissingen und Prinzregent Luitpold“ erzählt anhand zahlreicher originaler Exponate von den Veränderungen in der Zeit des Fin de Siècle, von der regen Bautätigkeit in Bad Kissingen, aber auch von der Festfreude der Bevölkerung sowie der tief empfundenen Verehrung für den Monarchen am Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Sowohl Prinzregent Luitpold im Jahr 1894, als auch sein Sohn Prinzregent Ludwig knapp zwei Jahrzehnte später wurden mit „großem Bahnhof“ in Bad Kissingen empfangen. Da Prinzregent Luitpold Ende 1912 verstorben war, übernahm sein Sohn die feierliche Eröffnung des Regentenbaus im Mai 1913. Wochenlang hatte man auf dieses für den Kurort epochale Ereignis hingearbeitet. Das mehrtägige Programm umfasste neben einem umjubelten Korso durch die festlich dekorierte Stadt und Besichtigungen der Neubauten, eine Galaaufführung im Kurtheater, festliche Soupers, Festbeleuchtungen und ein fulminantes Eröffnungskonzert im heutigen Max-Littmann-Saal, einem der herrlichsten Konzertsäle des späten Jugendstils.

Die Ausstellung in Bad Kissingen beleuchtet die spezielle Entwicklung des Kurortes Bad Kissingen in der sogenannten Prinzregentenzeit, in den rund drei Jahrzehnten vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs und dem Ende der Monarchie in Bayern.

Museum Obere Saline
Obere Saline 20
97688 Bad Kissingen
T +49 (0) 971 807-4230
F +49 (0) 971 807-4239
E-Mail: mos@stadt.badkissingen.de
Internet: http//:www.museum-obere-saline.de

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5 €
Ermäßigt mit Gastkarte/Premiumkarte: 4 €
Ermäßigt mit Ehrenamtskarte: 3 €
Schüler, Studenten, Schwerbehinderte mit Ausweis: 3 €
Schüler im Klassenverbund: 2 €
Gruppen ab 10 Personen pro Person: 3 €
Alleinerziehende mit Kindern: 5 €
Familienkarte (Erziehungsberechtigte/Großeltern und ihre Kinder/Enkelkinder): 10 €
Für Kinder bis zu 6 Jahren ist der Eintritt frei.


Praktika
Gerne können Studierende im Museum Obere Saline ein Praktikum absolvieren. Sprechen Sie bei Interesse Museumsleiterin Annette Späth an.
aspaeth@stadt.badkissingen.de