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Kaskadental Bad Kissingen

Wanderstrecke: ca. 8 km
Höhenmeter: 106 m
Wanderzeit: ca. 2 Stunden
Start / Ziel: Tourist-Information Arkadenbau

Laufroute (S2 – Richtung Marieneiche):
Tourist-Information Arkadenbau – Kurgarten – K2 – Ludwigstraße überqueren – Rosengarten – K3 – Schweizerhaussteg – S1 – Vielmetters Ruhe – S2 – Bildeiche – Ilgenwiese mit Grillplatz – Marieneiche – Straße überqueren – Kaskadental – Cafe Salinenblick – S1 – Salinensteg – Gradierwerk – Solehebemaschine – Salinenpromenade (mit Moorbiotop, Fischlehrpfad und Schmetterlingswiese) – Rosengarten – K3 – Kurgarten – Tourist-Information Arkadenbau

Höhepunkte der Wanderung sind:

Der Kurgarten
Der 2 ha große Kurgarten mit seinen bunten Blumenbeeten und schattenspendenen Baumalleen sowie der prächtige Arkadenbau laden ein, in den Kuranlagen zu verweilen.
 

Rosengarten
Von herrlich duftenden Rosen kann man sich im Rosengarten betören lassen. Im Juni und Juli entfalten dort rund 10 000 Rosenstöcke ihre volle Blütenpracht. Der Rosengarten hat aber auch noch mehr zu bieten: das Denkmal der Quellenentdecker Balthasar Neumann und Georg Anton Boxberger, Zierrasenflächen, Wechselbepflanzungsbeete und Kübelpflanzen, vor allem mit großen Palmen, sowie – als besonderes Highlight – einen großen Multimedia-Brunnen mit zauberhaften Wasserchoreografien und regelmäßigen Beamer-Shows, bei denen mit Einbruch der Dunkelheit stimmungsvolle Bilder und Shows auf eine Leinwand aus Millionen von Wassertröpfchen projiziert werden. An der Bootsanlegestelle, auf den zahlreichen Bänken oder nebenan in den Cafés kann man wunderbar vom Alltag abschalten und den wahrlich überwältigenden Anblick der Rosen genießen.


Kaskadental
Der schattige Weg entlang des Kaskadentals ist ideal für einen ausgiebigen Waldspaziergang. Über unzählige Stufen springt hier der muntere Kaskadenbach bergab durch den Wald. Die Kaskaden, eingerahmt von einer üppigen Vegetation, beeindrucken durch ihren Liebreiz und ihre idyllische Schönheit. Das erfrischende Wasser lädt zur Abkühlung an heißen Tagen ein.


Gradierwerk und Solehebemaschine
Besonders imposant ist das mehr als 200 m lange Gradierwerk. Im Volkmund liebevoll „Saline“ genannt, war es früher ein Teil der ursprünglich 2 km langen Salzgewinnungsanlagen (Salinen) Bad Kissingens. Heute jedoch dient es nur noch als Freiluftinhalatorium und ist während der Sommersaison täglich in Betrieb. Die ununterbrochen über die Reisigwände rieselnde Sole zerstäubt zu Abermillionen salzgesättigter Nebeltröpfchen, die „Meeresklima im Binnenland“ erzeugen. In der Nähe des Gradierwerks existiert noch eine Solehebemaschine. Sie diente von 1848 bis 1968 der Beförderung der Sole zur Salzgewinnung und ermöglichte den kurmäßigen Gebrauch der Sole. Heute ist sie als technisches Denkmal ein interessanter Bestandteil des „Salzweges“ und ist zu Anschauungszwecken während des Sommers häufig in Betrieb.


Moorbiotop
Das Moorbiotop an der Salinenpromenade ist der Versuch, der Pflanzen- und Tierwelt einen Lebensraum zu bieten, der unter normalen Umständen nur sehr langsam wächst. Das verwendete Moor aus dem Badebetrieb wird der Natur hier auf diese Weise wieder zugeführt. Ober- und unterhalb des Moorbiotops finden Sie den Fischlehrpfad, die Schmetterlingswiese sowie die Kastanien- und Bismarckeichenallee. Auf dem Fischlehrpfad entlang der Fränkischen Saale können sich Spaziergänger auf acht Schautafeln über die heimische Fischwelt informieren. An der Schmetterlingswiese lassen sich in den Sommermonaten viele Schmetterlinge beobachten.