Sanierung der Straßen „Am Kurgarten“ und „Martin-Luther-Straße“
Warum wird saniert?Die Straßen „Am Kurgarten“ und „Martin-Luther-Straße“ weisen starke Schäden auf. Zuletzt waren sie vor rund 50 Jahren saniert worden. Auch der Baumbestand ist in keiner guten Verfassung. Stadtmobiliar sowie Straßenlampen sind veraltet. Zudem ist der Bereich nicht barrierefrei.
Wie wurde geplant?Aufbauend auf historischen Plänen und Bildern hat die Stadtverwaltung mit dem Planer den Bereich analysiert und anknüpfend an die historische Flaniermeile eine Planung entwickelt.
Was kostet das Projekt?2,6 Millionen Euro kostet die seitens der Stadtverwaltung geplante und seitens des Stadtrats einstimmig beschlossene Maßnahme. 1,9 Millionen Euro Zuschüsse sind möglich.
Wann starten und enden die Bauarbeiten?Die Arbeiten sollen Mitte/Ende 2026 starten und Ende 2027 abgeschlossen sein.
Was ändert sich an der Straße „Am Kurgarten“?Die Straße „Am Kurgarten“ soll eine belebte Promenade mit viel Grün werden: Der nördliche Abschnitt, also der Bereich Ludwigstraße bis zum jetzigen Rondell, bleibt für den Verkehr befahrbar. Dort soll es auch künftig Taxi-Stellplätze sowie Kurzzeitparkplätze und Parkplätze für Menschen mit Behinderung geben.
Was passiert mit dem Rondell?Das Rondell wird zu einem ebenen Platz umgebaut. Die Kurbähnle-Haltestelle bleibt erhalten. Die Brunnenstele an der Einmündung Ludwigstraße sowie der Baum im Rondell müssen weichen.
Wie wird der Bereich für Fußgänger und Radfahrer gestaltet?Ab diesem Platz wird ausschließlich Fuß- und Radverkehr erlaubt. Der soll vor allem in der belebten Mitte stattfinden, die Ränder laden mit Bäumen und Bänken zum Verweilen ein.
Was entsteht vor dem Hotel?Vor dem Hotel wird es eine Außengastronomie geben.
Was ist für Großveranstaltungen vorgesehen?Teils werden die Bäume in Kübeln stehen, um bei Großveranstaltungen weggeräumt werden zu können.
Wie wird die Martin-Luther-Straße umgestaltet?Die Martin-Luther-Straße sollen Fußgänger, Radfahrer und Verkehr künftig gleichberechtigt nutzen.
Welche neuen Grün- und Aufenthaltsbereiche kommen dazu?Entlang der Hauptachse sind beidseitig Baumreihen vorgesehen, mit Sitzgelegenheiten im Schatten der Bäume. Vor der Hypovereinsbank ist eine kleine Parkanlage geplant, die an die historische Nutzung anknüpft. Die Wasserrinne ab dem Granatapfelbrunnen wird entfallen.
Mit wem wurde die Planung abgestimmt?Die Planung wurde in enger Abstimmung mit den angrenzenden Hotelbetreibern, sowie dem Landesamt für Denkmalpflege und den ICOMOS Monitorern entwickelt.
Um die Lagepläne in vergrößerter Darstellung zu sehen, können diese im Downloadbereich (blaues Feld) als PDF-Datei per Klick geöffnet werden.