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Eisenhaltiger Natrium-Chlorid-Säuerling
Pandur-Brunnen

Früher auch der „scharfe“ oder Badbrunnen genannt, ist er seit 1616 als Kurbrunnen bekannt. Seinen heutigen Namen erhielt er im 18. Jahrhundert nach dem berüchtigten Panduren-Korps, das während des österreichischen Erbfolgekriegs in Südungarn für Unruhe und dadurch unter den Gästen für Gesprächsstoff sorgte. Das Pandur-Wasser wird täglich in der Brunnenhalle ausgeschenkt. Öffentliche Entnahmestellen befinden sich in der Kurhausstraße vor der Wandelhalle und in den geschlossenen Arkaden im Kurgarten.

 

Auszug aus der Analyse
vom 29.06.2010


mg/l

Natrium
Kalium
Magnesium
Calcium
Eisen
Mangan
Chlorid
Sulfat
Hydrogencarbonat
Nitrat
Fluorid
Kohlensäure

2 766
93
183
430
10,8
0,75
4 187
960
1 352
<1
0,34
2 702

Unterstützende Anwendung

  • bei chronischen Störungen der Magensekretion und Verdauungsstörungen
  • bei chronischen Entzündungen der Magen- und Darmschleimhaut
  • bei Erkrankungen der Gallenblase und der Gallenwege sowie bei Gallensteinen
  • bei chronischen Lebererkrankungen, Darmträgheit und Gicht
  • zur Regulation der Säureproduktion des Magens

Trinktipps

Darmträgheit: 200–300 ml kaltes Heilwasser mit Kohlensäure morgens auf nüchternen Magen und abends ca. 30 min vor dem Essen schnell trinken.

Blähungen: 300 ml lauwarmes und entgastes Heilwasser morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Essen langsam im Gehen trinken.

Chronische Durchfallneigung: 50–100 ml warmes und entgastes Heilwasser morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Essen sehr langsam trinken.

 

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