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Bienenschlacht
Peter Heil - der Retter der Stadt

1645 kamen die Schweden und belagerten die Stadt. Die Kissinger Bürger wollten sich nicht so schnell geschlagen geben. Sie schlossen alle Stadttore und verschanzten sich hinter der Stadtmauer.

Zwölf Tage beschossen und berannten die Schweden die Mauern. Am 13. Tag sollte Kissingen in einem letzten Sturmangriff, nach vorangegangenem Beschuss durch die schwedischen Kanonen, endlich genommen werden. Alle Munition war verschossen und die Stadtmauern zeigten schon gefährliche Risse. Eine Versammlung wurde einberufen, um zu beraten, was zu tun war. Der Bürgermeister wollte bereits die Tore öffnen lassen, um die Stadt zu übergeben, als der Bürger Peter Heil den Vorschlag einbrachte, die 200 in der Stadt befindlichen Bienenkörbe auf der Stadtmauer zu verteilen, um sie auf die angreifenden Schweden zu schleudern.

Als die Schweden die Mauer erreichten, flogen die Bienenkörbe und zerschellten auf dem Boden mitten unter den Angreifern. Die Bienen umschwirrten und stachen die Schweden, und es entstand ein großes Durcheinander. Die Schweden waren nicht mehr zu halten. Sie flohen vor den angreifenden Bienen. Legende oder Wahrheit? Am Eisenstädter Platz, direkt an der Stadtmauer, ist dem Retter der Stadt ein Denkmal gesetzt worden, dort steht er mit seinen Bienenkörben unterm Arm.