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Bad Kissingen und Hammelburg schließen Städtische VHS zu Verbund zusammen

Im Volkshochschulwesen wird Lebenslanges Lernen groß geschrieben. „Lebenslanges Lernen bedeutet auch stetige Veränderung, Veränderungen zuzulassen und selbst aktiv zu werden, wenn Bedarf vorhanden ist“, mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Kay Blankenburg das Treffen zur Vertragsschließung zwischen den Städtischen Volkshochschulen Bad Kissingen und Hammelburg.

Die Verantwortlichen der beiden Volkshochschulen haben den gesellschaftlichen Umbruch durch den Einzug der Digitalisierung und des demographischen Wandels erkannt. Ihre Antwort auf die Herausforderungen in der Erwachsenenbildung ist eine Verbundlösung zwischen der Städtischen Volkshochschule Bad Kissingen und der Städtischen Volkshochschule Hammelburg. Ein Lösungsweg, der mehr als nur einen Vorteil mit sich bringt und für den bereits seit fast zwei Jahren viel Vorarbeit geleistet worden ist. 

Eine der größten Hürden war der finanzielle Aspekt. Als Mitglied des Bayerischen Volkshochschulverbands e.V. (bvv) können Volkshochschulen bezuschusst werden. Da im Jahr 2018 die Mindestanforderung für eine Mitgliedschaft um das Dreifache erhöht worden ist, mussten die Verantwortlichen der Volkshochschulen in größeren Dimensionen denken. Der Verbund war schließlich das Resultat vieler Gespräche zwischen den Städtischen Volkshochschulen Bad Kissingen und Hammelburg sowie dem erfahrenen bvv-Strukturberater Kornelius Schlehlein. 
Nach weiteren Verhandlungen unterschrieben Oberbürgermeister Kay Blankenburg und Bürgermeister Armin Warmuth im Dezember 2018 schließlich den Vertrag zur kommunalen Arbeitsgemeinschaft zwischen der Großen Kreisstadt Bad Kissingen und der Stadt Hammelburg. Als Verbund tragen sie nun den gemeinsamen Namen: „Städtische Volkshochschulen Bad Kissingen und Hammelburg“. 

Zur Realisierung des Vorhabens wurde Michael Balk als vhs-Verbundstelle für zwei Jahre eingestellt. In Absprache mit den Volkshochschulleitungen Gisela Schriek (Bad Kissingen) und Claudia Beyrle (Hammelburg) organisiert und konzipiert er das erste gemeinsame Programmheft für das Wintersemester 2019 sowie den gemeinsamen Internetauftritt. Zudem vernetzt er alle künftig vom Verbund beteiligten Städte und Gemeinden mit vhs-Außenstellen: Euerdorf, Bad Brückenau, Bad Bocklet, Burkardroth, Nüdlingen, Oberthulba und Oerlenbach.
In diesem Sinne werden sicher neue Herausforderungen auf die Volkshochschulen zukommen, seien es komplexere Rechtsfragen, Verwaltungsabläufe oder der zunehmende Wettbewerb.
Nichtsdestotrotz zeigen bisherige Rückmeldungen viel Engagement mit dem Willen, den Verbund zukunftsfähig zu gestalten und die Volkshochschule flächendeckend in der Region zu verankern. Bürgermeister Armin Warmuth stellte dazu fest: „Ich freue mich außerordentlich, dass wir uns mit einem weiteren Projekt kommunal in der Region vernetzen. Es ist ein Beispiel dafür, wie wir uns auch im Bildungsbereich zukunftsfähig aufstellen.“

Teilnehmer an Volkshochschulkursen haben im Übrigen keine Einschränkungen zu erwarten. Im Gegenteil: Es werden durch den Zusammenschluss noch mehr Kurse zur Auswahl stehen, weil alle Kurse in einem gemeinsamen Programmheft erscheinen werden. Zudem soll es im Verbund einfacher werden, passende Kurse zu finden und sich für diese anzumelden. Ein neuer und gemeinsamer Internetauftritt wird den Zugang zu Volkshochschulkursen erleichtern. Mithilfe von Online-Anmeldungen und als registrierter „Stammhörer“ können mit nur wenigen Klicks Wunschveranstaltungen ausgewählt werden.
 

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