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Siegerfoto „Traumberuf Baggerfahrer“ des Fotowettbewerbs "Bauen in Bad Kissingen" begeistert Jury

Der Fotowettbewerb „Bauen in Bad Kissingen“, ausgerichtet  von der Stadt Bad Kissingen, von Main Post und Saale-Zeitung, war ein voller Erfolg: Über 30 Fotos wurden eingereicht. Ob Liebe zum Detail oder die Übersicht – jedes war ein Hingucker. Aber: Es musste eine Entscheidung getroffen werden. Nun steht fest, wer den Wettbewerb gewonnen hat.

Der erste Preis geht an Michael Renninger aus Bad Kissingen. Nicht zu schlagen war das Motiv, das er gewählt hat: sein Enkelkind Anton, das im September drei Jahre alt wird. Wie alle Jungs kann er sich nicht vom Blick auf Baustellen lösen. Und so hat Michael Renninger eingefangen, wie Anton vor einer Baustelle steht, auf der gerade ein orangefarbener Bagger sich in die Erde wühlt. Witzig: In seinen kleinen Händen hält Anton selbst einen orangefarbenen Plastikbagger. Für diese tolle Aufnahme darf Michael Renninger mit einer Person seiner Wahl in einem Rundflug Bad Kissingen von oben erleben.

Der zweite Preis ging an Martina Zurek, die im Büro eines Bauunternehmers arbeitet. Sie hat die stille Baustelle an der Prinzregentenstraße eingefangen – und so perfekt die Wasserspiegelung dargestellt, dass die Perspektive auf den ersten Blick verwirrend ist. Beeindruckend war an diesem Foto auch die verschiedensten Strukturen, die Martina Zurek hier entdeckt und fotografiert hat. Dafür darf sie sich zusammen mit einer anderen Person einen Tag lang in der KissSalis-Therme verwöhnen lassen.

Zwei Karten für den Kissinger Sommer 2020 erhielt die Drittplatzierte Elisabeth Miller. Die Jury war vor allem von der Farbgebung des Fotos beeindruckt, daneben erwischte die Hammelburgerin perfekt den Moment, in dem Licht und Schatten für die schönste Atmosphäre sorgten. 

Die Jury hatte  es nicht leicht. Oberbürgermeister Kay Blankenburg, sein persönlicher Referent Mario Selzer, Katja Romeis aus dem Projekt-Team Neue Altstadt der Stadtverwaltung, Saale-Zeitung-Redaktionsleiterin Susanne Will, Siegfried Farkas, stellvertretender Redaktionsleiter der Main Post Bad Kissingen, und Saale-Zeitungs-Redakteur Benedikt Borst mussten aus über 30 Einsendungen drei Fotos auswählen. Es wäre einfacher gewesen, wäre das Niveau nicht so hoch gewesen! Viele Fotografen wählten einen ganz außergewöhnlichen Blick, um zu zeigen, dass Baustellen tatsächlich etwas Künstlerisches haben können, wenn der Betrachter auf Formen, Farben, Licht und Schatten achtet. 

Schlussendlich blieben die drei Fotos übrig. Per Punkteverteilung wurden die drei Plätze vergeben. Über die Auszeichnung freuten sich die drei sehr. Michael Renninger fotografiert seit 40 Jahren. Früher mit einer Canon A1, jetzt verlässt auch er sich aufs Digitale. „Mir war sofort klar, dass ich für ein Baustellenfoto meinen Enkel Anton mitnehmen muss“, erzählt er. Dass es dann der erste Platz wurde, machte ihn glücklich. Möglicherweise wird ihn sein Sohn, Antons Vater, beim Flug begleiten.
Martina Zurek nimmt die Kamera nur in die Hand, wenn sie dazu Muse hat. „Es ist immer stimmungsabhängig, die Fotos sind mal düster, mal fröhlich“, erzählt sie. Elisabeth Miller hingegen scheint immer eine Kamera dabei zu haben. Erst kürzlich stellte sie zusammen mit anderen ihre Werke in Hammelburg aus.

Ab 2. September sind alle eingereichten Fotos im vhs-Gebäude im Referat Tiefbau, Maxstraße 23, in einer Ausstellung bis 30. September zu sehen. 

Text: Susanne Will, Saale-Zeitung
 

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