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Wirtschaftsförderin Svenja Melchert

Seit Juli 2018 ist Svenja Melchert Wirtschaftsförderin der Stadt Bad Kissingen. 

Im Interview mit dem Stadtblatt (Ausgabe 4/2018) stellt Sie sich vor.

Svenja Melchert ist zertifizierte Wirtschaftsförderin und hat ihr Masterstudium in Wirtschafts- und Sozialgeographie abgeschlossen. Die gebürtige Goslarin war bereits in verschiedenen Kommunen im Bereich Wirtschaftsförderung tätig und bringt vielfältige Erfahrungen in diesem Bereich mit. Zuletzt hat die 30-Jährige als Citymanagerin in Schweinfurt gearbeitet. Gemeinsam mit Klaus Bollwein, Geschäftsführer vom Verein Pro Bad Kissingen, wird sie sich um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt kümmern.

Stadtblatt: Was schätzen Sie an Bad Kissingen und was gefällt Ihnen hier besonders gut?
Melchert: Ich finde, Bad Kissingen ist eine sehr lebenswerte Stadt mit einer beeindruckenden Veranstaltungsvielfalt verteilt über das ganze Jahr. Besonders jetzt im Sommer spürt man das Leben und die Vielfalt in der Stadt. Aber auch die historischen Gebäude in der Innenstadt und die verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten, die schönen Parkanlagen und den Rosengarten finde ich sehr ansprechend.

Stadtblatt: Als Stadt werben wir mit dem Slogan „Entdecke die Zeit“. Michael Wieden hat sich ausführlich mit dem Thema Zeit innerhalb des Projekts „Chronocity“ befasst. Welche Verbindung haben Sie zum Thema Zeit?
Melchert: Zeit ist das wertvollste Gut, das wir haben. Mit dem Slogan „Entdecke die Zeit“ setzt Bad Kissingen genau den richtigen Akzent. Gerade in dieser schnelllebigen, häufig durch Stress und Termindruck geprägten Zeit, wird es immer wichtiger, die freien Momente bewusst zu leben.

Stadtblatt: Wo sehen Sie die Schwerpunkte Ihrer Arbeit als Wirtschaftsförderin?
Melchert: Mir ist es wichtig, den Kontakt zu den bereits vorhandenen Firmen zu pflegen. Dabei werden aktuelle Themen wie die Gewinnung von Fachkräften oder die Regelung der Unternehmensnachfolge sicher eine Rolle spielen. Vor allem die Netzwerkarbeit ist mir sehr wichtig, der Kontakt und Austausch zu Kooperationspartnern und  Förderern. Ich sehe meine Arbeit darüber hinaus als Schnittstelle zwischen der Stadt Bad Kissingen und Geschäftsführer Klaus Bollwein von Pro Bad Kissingen. Gemeinsam liegt uns die wirtschaftliche Entwicklung Bad Kissingens am Herzen. Dabei wollen wir die bereits vorhandenen Potenziale stärken und fördern, aber auch neue Ideen mit einbringen.

Stadtblatt:  Was könnten zum Beispiel neue Ideen sein?
Melchert: Das wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Je mehr Einblicke ich in die Strukturen bekomme und auch die Situation vor Ort noch besser kennengelernt habe, kann ich auch Handlungsempfehlungen daraus ableiten. Eine Möglichkeit im Standortmarketing wäre etwa die Weiterentwicklung Bad Kissingens als attraktiver Gewerbestandort, um neue attraktive Firmen und damit auch Arbeitgeber nach Kissingen zu holen. Weiter könnte ich mir vorstellen, die Kissinger vor Ort noch mehr mit einzubeziehen, gerade auch junge Menschen und Familien zu motivieren, hier zu bleiben und Arbeit und Wohnen in Bad Kissingen zu vereinen.

Stadtblatt: Worin sehen Sie Gemeinsamkeiten in der Zusammenarbeit mit Pro Bad Kissingen, wo liegen die Unterschiede?
Melchert: Gemeinsam  verfolgen wir das Ziel einer weiteren Attraktivierung der Stadt Bad Kissingen. Der Zuständigkeitsbereich von Pro Bad Kissingen begrenzt sich dabei auf die Innenstadt und die Branchen Handel und Gastronomie. Als Wirtschaftsförderin bin ich hingegen branchenunabhängig für das gesamte Stadtgebiet zuständig. Eng werden auch die Schnittstellen mit der Staatsbad Bad Kissingen GmbH als dritter wichtiger Akteur sein.

Stadtblatt: Wo sehen Sie die Potenziale Bad Kissingens, was könnte noch besser sein?
Melchert: Ich finde, Bad Kissingen ist schon in vielen Bereichen sehr gut aufgestellt. Ein großes Potenzial sehe ich im Bereich der Veranstaltungen, Messen und Kongresse. Da hat Bad Kissingen schon einige gute Angebote. Ich fände es gut, diese Bereiche weiter auszubauen und zu fördern. Nach dem Prinzip, die Stärken weiter zu stärken, sehe ich weiterhin Potential im Bereich Gesundheit und daran angelehnte innovative Ansiedlungen am Standort, wie das Zentrum für Telemedizin.

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