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Rocking Blues & Boogie Woogie


Termin: 09.05.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Veranstaltungsort
Museum Obere Saline / Gewölbekeller
Obere Saline 20
97688 Bad Kissingen
T +49 (0) 971 807-1230
F +49 (0) 971 807-1239
E-Mail: mos@stadt.badkissingen.de
Internet: http://www.museum-obere-saline.deexterner Link

Konzert im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Bad Kissingen 2020

Abi Wallenstein (Hamburg), Gitarre und Gesang
Hubert Hofherr (München), Mundharmonika
   
Im Gewölbekeller Bismarck’s Basement, Museum Obere Saline

Eintritt: 20 Euro/10 Euro

Abi Wallenstein, der zu den herausragenden Bluesgrößen in Europa gehört, besitzt einen besonderen Bezug zu Bad Kissingen: Sein Urgroßvater Moses Löb Bamberger war viele Jahre lang Rabbiner in Bad Kissingen gewesen und die treibende Kraft hinter dem Bau der Neuen Synagoge in der Maxstraße, die zu den größten Synagogen in Bayern gehörte.

Seine ersten musikalischen Erfahrungen sammelte Abi Wallenstein in den 60er-Jahren bei verschiedenen Rock-Gruppen in Nordrhein Westfalen und in Rhythm-and-Blues-Formationen in Hamburg. Er spielte mit bekannten Musikern wie Vince Weber, Inga Rumpf, Joja Wendt und Axel Zwingenberger. Zahlreiche Auftritte führten ihn zu großen Blues-Festivals wie dem Ascona Jazz Festival, dem Gaildorf Blues-Festival, dem Kemptener Jazzfrühling und der Breminale. Mit großem Erfolg trat er auch im Vorprogramm so prominenter Künstler wie Joe Cocker, Eric Burdon, Christie Moore, Fats Domino, Robben Ford und Johnny Winter auf. Der Vollblutmusiker, der durchschnittlich 120 Konzerte pro Jahr gibt, spielt in ständig wechselnden Formationen. Er entwickelte einen ganz eigenen Gitarrenstil, der von rhythmischen Bassläufen und gleichzeitig gespielten Akkorden und Melodielinien gekennzeichnet ist. 1996 und 1997 wählten die Leser des Magazins „Blues News“ Abi Wallenstein, der als „Vater der Hamburger Blues-Szene“ und „lebende Legende des Blues“ gilt, unter die Top Ten der Deutschen Bluesmusiker.

2011, 2012, 2013, 2014, 2017 und 2018 wurde er mit dem renommierten German Blues Award ausgezeichnet. Beim Lahnstein Bluesfestival erhielt er 2015 den nach Louis Armstrong benannten „Blues Louis Preis“. Seine beiden CDs „Step in Time“ und „Blues Culture“ erhielten den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Nach Meinung des „German Blues Circle” gehört Abi Wallenstein „zu den expressivsten und mitreißendsten Bluesmusikern Europas”.

Der gebürtige Niederbayer Hubert Hofherr entdeckte schon sehr früh seine Liebe zum Chicago-Blues. Bereits während seines Musikstudiums wird er Mitglied der Band „The Bluesgangsters“ und unternimmt mehrwöchige Tourneen mit Buster Benton in Europa und den USA. Seit 1986 lebt Hubert Hofherr immer wieder längere Zeit in Chicago, wo die engen Kontakte mit Musikern wie Billy Branch, J. W. Willliams, Magic Slim und Louis Myers ihm ein intensives Studium des Chicago-Blues ermöglichten. Heute wohnt Hubert Hofherr in München. Er spielte mit so bekannten Bands und Musikern wie Little Martin and the Roosters, der Al Jones Blues Band, Mano Maniak und A. C. Humphrey.

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