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Tag des offenen Denkmals 2021: Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege

Sein & Schein in Bad Kissingen

Bad Kissingen weist eine Vielzahl an Gebäuden auf, die auf den ersten Blick an Burgen und Schlösser erinnern. Die prächtigen Fassaden täuschen, sind Schein. Bei keinem dieser Häuser handelt es sich um die ehemaligen Wohnsitze adeliger Familien.

Einige wurden – ganz profan – als Mietshäuser erbaut

  • Bibrastraße 15: Wohnhaus mit Turmerker von 1904 in Formen der deutschen Renaissance.
  • Erhardstraße 21: Diese Villa mit Mietwohnungen von 1902 weist eine ganze Palette stereotyper, auf Schlossbauweise verweisende Kompositionselemente auf: Risalit mit Ziergiebel, Altane, Ecktürme mit Erker.
  • Maxstraße 30: dieses Gebäude wird am 12. September 2021 ausführlich, und beispielhaft für die schloss- oder burgähnlichen Gebäude in Bad Kissingen, von Stadtheimatpfleger Peter Kaidel um 11:00 und 15:00 Uhr (vor Ort in der Maxstraße) vorgestellt.

Andere waren großzügige Privatvillen

  • Am Steig 16: Schlossartige Villa von 1908. Die Formensprache vermischt stark vereinfacht romanisierende und gotisierende Elemente.
  • Hemmerichstraße 50: Neorenaissance Villa von ausgefeilter Eleganz und streng axialer Komposition; Erbaut 1895.
  • Salinenstraße 22: Für die Villa von 1897 wurde auf Motive der französischen Schlossbaukunst des 16. Jh. zurückgegriffen. So die Betonung der einzelnen Bauteile durch eigene Dachformen oder die weitgehende Freistellung des Rundturms.
  • Valentin-Weidner-Platz 1: Gerne legte die Kissinger Bevölkerung besonders auffallenden Gebäuden den Namen „Schlössle“ zu, wie dem Wohnhaus des Bildhauers Valentin Weidner am heute auch nach ihm benannten Platz. Im Volksmund wird die Villa darum aufgrund ihres Aussehens „Maxschlössle“ genannt.