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Weltbad Kissingen und Prinzregent Luitpold

Sonderausstellung bis 31. Oktober 2021


Termin: 12.08.2021
Uhrzeit: Uhr
Veranstaltungsort
Museum Obere Saline
Obere Saline 20
97688 Bad Kissingen
T +49 (0) 971 807-4230
F +49 (0) 971 807-4239
E-Mail: mos@stadt.badkissingen.de
Internet: http//:www.museum-obere-saline.de


Das Museum kann nach Voranmeldung wieder zu den normalen Öffnungszeiten von Mi–So: 14:00–17:00 Uhr besucht werden. Die Vereinbarung von Besichtigungsterminen ist von Dienstag–Freitag von 09:00–16:00 und am Wochenende und an Feiertagen von 14:00–17:00 Uhr unter der Telefonnummer +49 (0) 971 807-4230 möglich.


Innovativ. International. Königlich.
Bad Kissingen war bis zur Jahrhundertwende um 1900 zum internationalen Weltbad aufgestiegen. Um den Ansprüchen des internationalen Kurpublikums und den gestiegenen Gästezahlen zu entsprechen, bedurfte es zahlreicher moderner und repräsentativer Neubauten sowie innovativer technischer und struktureller Veränderungen.

Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufschwung der Kurstadt war im 19. Jahrhundert stets eng mit dem bayerischen Königshaus verbunden. Auf die Entwicklung um 1900 nahm Prinzregent Luitpold erheblichen Einfluss, was bis heute durch zahlreiche Bauten und Benennungen dokumentiert wird, etwa das Luitpoldbad, den Luitpoldpark, den Luitpoldstrudel, die Prinzregentenstraße oder den prachtvollen Regentenbau, der unter seiner Regierung vom damaligen Stararchitekten Max Littmann errichtet wurde.

Für Bad Kissingen bedeutete die Regierungszeit Prinzregent Luitpolds (1886-1912) eine Epoche des Wandels, von einem eher biedermeierlich geprägten Kurort zu einem modernen Weltbad, das den Ansprüchen eines an Luxus gewöhnten internationalen Publikums zu genügen vermochte.

Die Ausstellung „Weltbad Kissingen und Prinzregent Luitpold“ erzählt anhand zahlreicher originaler Exponate von den Veränderungen in der Zeit des Fin de Siècle, von der regen Bautätigkeit in Bad Kissingen, aber auch von der Festfreude der Bevölkerung sowie der tief empfundenen Verehrung für den Monarchen am Vorabend des Ersten Weltkriegs.

Sowohl Prinzregent Luitpold im Jahr 1894, als auch sein Sohn Prinzregent Ludwig knapp zwei Jahrzehnte später wurden mit „großem Bahnhof“ in Bad Kissingen empfangen. Da Prinzregent Luitpold Ende 1912 verstorben war, übernahm sein Sohn die feierliche Eröffnung des Regentenbaus im Mai 1913. Wochenlang hatte man auf dieses für den Kurort epochale Ereignis hingearbeitet. Das mehrtägige Programm umfasste neben einem umjubelten Korso durch die festlich dekorierte Stadt und Besichtigungen der Neubauten, eine Galaaufführung im Kurtheater, festliche Soupers, Festbeleuchtungen und ein fulminantes Eröffnungskonzert im heutigen Max-Littmann-Saal, einem der herrlichsten Konzertsäle des späten Jugendstils.

Die Ausstellung in Bad Kissingen beleuchtet die spezielle Entwicklung des Kurorts in der sogenannten Prinzregentenzeit, in den rund drei Jahrzehnten vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs und dem Ende der Monarchie in Bayern.

Laufzeit: 12. Mai – 31. Oktober 2021
Begleitprogramm: Informationen zu begleitenden Veranstaltungen werden veröffentlicht auf www.badkissingen.de/sonderausstellung

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