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Wirtschaftliche Hilfen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise

Hier finden Sie einen Überblick über Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus.

Die Auswirkungen der Bedrohung durch das Corona-Virus sind auch in Bad Kissingen deutlich zu spüren. Hotels sind leer und dürfen nicht mehr belegt werden. Der Einzelhandel wurde weitgehend geschlossen und Gastronomie sowie Dienstleister können nur noch eingeschränkt arbeiten. In dieser für uns Alle schwierigen Zeit appellieren wir an die Solidarität aller Bürger: Zeigen Sie Solidarität mit unserer Wirtschaft und tätigen Sie wenn möglich keine Online-Käufe. Die heimischen Unternehmen sind gerade auf Sie als Verbraucher nach der Krise mehr denn je angewiesen.

Unser herzliches Dankeschön gilt allen Personen, die in dieser schweren Zeit für ihre Mitmenschen da sind. Bleiben Sie gesund.

Hoffen wir miteinander dass die Lage sich schneller entspannt als von Vielen befürchtet. 
Wir sind auf jeden Fall sicher, dass wir auch zukünftig in einem lebens- und liebenswerten Ort wohnen dürfen. Bitte helfen Sie mit, dieses Ziel GEMEINSAM zu erreichen.


Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Oktober 2020 gestellt werden.

Der Bund hat die Konditionen für die zweite Phase der Überbrückungshilfe vorgestelltexterner Link. Die Grundstruktur der Überbrückungshilfe als branchen¬offenes Zuschussprogramm zu den Fixkosten bleibt auch in der Verlängerung erhalten. Änderungen wird es hinsichtlich der Antrags-berechtigung und der Förderhöhe geben: 

Statt des starren Zugangskriteriums eines 60-prozentigen Umsatz¬rückgangs im April und Mai können künftig all die Unternehmen Überbrückungshilfe beantragen, die entweder im Zeitraum April bis August einen durchschnittlichen Umsatzrückgang von 30 Prozent oder die in zwei zusammenhängenden Monaten innerhalb dieses Zeitraums einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent erfahren haben. 

Was die Förderhöhe angeht, werden die KMU-Deckelbeträge von 9.000 Euro und 15.000 Euro ersatzlos gestrichen und die Fördersätze gestaffelt auf bis zu 90 Prozent erhöht. Außerdem wird die Untergrenze, ab der Unternehmen Förderung erhalten können, von 40 Prozent auf 30 Prozent Umsatzeinbruch abgesenkt und die Personalkostenpauschale werden von 10 Prozent auf 20 Prozent erhöht (vgl. Pressemitteilung vom 18. September 2020externer Link). 

Wichtig: Anträge der 1. Phase der Überbückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich nach dem 30. September rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen.

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Bundesprogramm mit einem Programmvolumen von maximal 24,6 Milliarden Euro.

Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayernexterner Link. Ab sofort können Anträge für die Überbrückungshilfe nur hier onlineexterner Link gestellt werden. Die Antragsfrist wird um einen Monat bis zum 30. September 2020 verlängert.

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Die Steuerberater-Kammern Münchenexterner Link und Nürnbergexterner Link helfen Ihnen gerne einen Steuerberater mit freien Kapazitäten in Ihrer Nähe zu finden. Bei entsprechender Antragsberechtigung, werden die Kosten für die Antragsstellung anteilig durch die Überbrückungshilfe erstattet. 

Bitte lesen Sie sich unbedingt die Antworten auf die häufig gestellten Fragen zur Antragstellungexterner Link durch, bevor Sie den Antrag stellen. 


Überbrückungshilfen für besonders von Corona betroffene Unternehmen

Die Corona-bedingten Schließzeiten, Stornierungen und Umsatzausfälle haben viele Unternehmen wirtschaftlich stark getroffen. Nach den Soforthilfeprogrammen hat die Bundesregierung am 12. Juni 2020 nun die Eckpunkte für ein weiteres Finanzprogramm beschlossen: Die „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“. 

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von maximal 25 Milliarden Euro. Um dieses Programm nutzen zu können, müssen die Unternehmen nachweisen, dass ihr Umsatz im April und Mai verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um mindestens 60 Prozent eingebrochen ist. Außerdem dürfen sie Ende 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Konkret übernimmt der Bund in den Monaten Juni bis August einen Teil der betrieblichen Fixkosten. Der nicht-rückzahlbare Zuschuss liegt je nach Umsatzeinbruch zwischen 40 und 80 Prozent der Fixkosten. Übernommen werden etwa Teile der Miete oder Pacht, Zinszahlungen und Leasingraten, Ausgaben für Wartung und Instandhaltung, Strom, Wasser, Heizung, Versicherungskosten und Kosten für Auszubildende oder Steuerberater. Die Bestätigung der Umsatzausfälle und betrieblichen Fixkosten muss durch einen Steuerberater  oder Wirtschaftsprüfer erfolgen.
Da die Zuständigkeit für die Bewilligung der Zuschüsse bei den Ländern liegt, erhalten Sie auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie unter folgender Website alle relevanten Informationen zu den Überbrückungshilfen und zur Antragstellung: https://www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona/externer Link

Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31. August 2020.


Corona-Update vom 04.06.2020: Programm für Überbrückungshilfen im Rahmen des Konjunkturpaketes

Zur Sicherung der Existenz von kleinen und mittelständischen Unternehmen wird für Corona-bedingten Umsatzausfall ein Programm für Überbrückungshilfen aufgelegt. Das Volumen des Programms wird auf maximal 25 Mrd. Euro festgelegt. Die Überbrückungshilfe wird für die Monate Juni bis August gewährt. 

Die Überbrückungshilfe gilt branchenübergreifend, wobei den Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen wie Hotel- und Gaststättengewerbe, Caterer, Kneipen, Clubs und Bars, als Sozialunternehmen geführte Übernachtungsstätten wie Jugendherbergen, Schullandheime, Träger von Jugendeinrichtungen des internationalen Jugendaustauschs, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Reisebüros, Profisportvereinen der unteren Ligen, Schaustellern, Unternehmen der Veranstaltungslogistik sowie Unternehmen im Bereich um Messeveranstaltungen angemessen Rechnung zu tragen ist. 

Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsätze Corona-bedingt in April und Mai 2020 um mindestens 60 % gegenüber April und Mai 2019 rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 % fortdauern. 
Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind die Monate November und Dezember 2019 heranzuziehen. 

Erstattet werden bis zu 50 % der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzrückgang von mindestens 50 % gegenüber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % können bis zu 80 % der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Beschäftigten 15.000 Euro nur in begründeten Ausnahmefällen übersteigen. 

Geltend gemachte Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer in geeigneter Weise zu prüfen und zu bestätigen. Überzahlungen sind zu erstatten. 
Die Antragsfristen enden jeweils spätestens am 31.8.2020 und die Auszahlungsfristen am 30.11.2020. 

Zuschüsse für zusätzliche Auszubildende

Der Lernerfolg von Auszubildenden soll auch in der Pandemie nicht gefährdet werden. KMU, die ihr Ausbildungsplatzangebot 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren nicht verringern, erhalten für jeden neu geschlossenen Ausbildungsvertrag eine einmalige Prämie in Höhe von 2.000 Euro, die nach Ende der Probezeit ausgezahlt wird. 

Solche Unternehmen, die das Angebot sogar erhöhen, erhalten für die zusätzlichen Ausbildungsverträge 3.000 Euro. KMU, die ihre Ausbildungsaktivität trotz Corona- Belastungen fortsetzen und Ausbilder sowie Auszubildende nicht in Kurzarbeit bringen, können eine Förderung erhalten. KMU, die die Ausbildung im Betrieb nicht fortsetzen können, sollen die Möglichkeit einer vorübergehenden geförderten betrieblichen Verbund- oder Auftragsausbildung erhalten. Die Details der Durchführung einer solchen Verbund- oder Auftragsausbildung werden im Rahmen der Allianz für Aus- und Weiterbildung erörtert. Betriebe, die zusätzlich Auszubildende übernehmen, die wegen Insolvenz ihres Ausbildungsbetriebs ihre Ausbildung nicht fortsetzen können, erhalten entsprechend der gemeinsamen Erklärung der Allianz für Aus- und Weiterbildung vom 26.5. eine Übernahmeprämie. 

Das ausführliche Konjunkturpaket mit Hinweisen für die Wirtschaft finden Sie hier: 
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-06-03-eckpunktepapier.pdf?__blob=publicationFile&v=8externer Link 
 


Hier finden Sie den  Newsletter vom 30.04.2020 vom Landkreis Bad Kissingen zu wirtschaftlichen Themen:
 

Coronavirus - Wirtschaftliche Themen - Update 30.04.2020 Coronavirus - Wirtschaftliche Themen - Update 30.04.2020, 192 KB


Themenübersicht:

  • Unterstützung durch die Taskforce Fachkräftesicherung+ bei der Suche nach Arbeitskräften (Seite 1)
  • Zwischenbilanz Soforthilfe und Kredite für die Wirtschaft – Aiwanger: „Der Freistaat gibt seinen Unternehmen Rückendeckung“ (Seite 2)
  • Großes Veranstaltungsangebot der Mittelstand 4.0-Komptenzzentren online (Seite 3)
  • Lernen im Home-Office – IHK-Webinare zur beruflichen Weiterbildung (Seite 3)
  • Neue Geschäftsmodelle trotz(en) der Corona-Krise: Beispiele aus dem Mittelstand (Seite 4)
  • Kostenlose Werbemöglichkeit für Gesundheitsunternehmen (Seite 4)
  • Schon gewusst? Mainfranken ist Regiopolregion (Seite 5)
  • Maskenspende für Landkreisbewohner: Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Eugen Münch spendet 100.000 Masken – Verteilung über Gemeinden (Seite 5)
  • Fast 300 Face-Shields gehen an Zahnarzt- und Schwerpunktpraxen (Seite 7)
  • Aktuelle Situation Corona: Wertstoffhöfe im Landkreis Bad Kissingen werden am 04.05.20 wieder geöffnet, Kreismülldeponie Wirmsthal wird am 04.05.20 für Privatanlieferungen wieder geöffnet (Seite 8)

Hier finden Sie den Newsletter vom 23.04.2020 vom Landkreis Bad Kissingen zu wirtschaftlichen Themen:

Coronavirus - Wirtschaftliche Themen Coronavirus - Wirtschaftliche Themen, 1071 KB


Themenübersicht:

  • Online-Tagebuch für Quarantänefälle: Testphase erfolgreich gemeistert – Neu entwickeltes Online-Tool des Landkreises Bad Kissingen und des Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen für das Quarantänemanagement der „Kontaktpersonen Corona“ auf den Weg gebracht (Seite 1)
  • Soforthilfe Corona – Geänderte Hilfe für Existenzgründer (Seite 3)
  • Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzeptes sowie eines Parkplatzkonzeptes (Seite 4)
  • Übergangslösungen für Gastronomie und Bürokratie sollen Dauerlösungen werden (Seite 4)
  • Änderungen beim Kurzarbeitergeld (Seite 5)
  • Bayern hilft seinen Händlern – Kostenlose Webinare und Online-Coachings für Einzelhändler (Seite 6)
  • Neues Formular: Jetzt dein Start-up auf Gründerland Bayern selbst eintragen (Seite 7)
  • IHK-Audit zum vierten Mal vergeben – Bad Kissingen ist ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte (Seite 7)
  • Spenden- und Gutscheinaktion der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen (Seite 9)
  • Geänderte Erreichbarkeiten des Bürgertelefons des Landkreises (Seite 10)
  • Mit dem 3D-Drucker gegen das Coronavirus – Landratsamt stellt Gesichtsschutz für Corona-Teststrecke, Ärzte und Einrichtungen selbst her (Seite 11)

 
Zur Unterstützung der Krisenbewältigung für Unternehmer und Unternehmen werden aktuell zahlreiche Maßnahmen und Maßnahmenpakete bechlossen. Hier finden Sie einen Überblick:

  • Maßnahmen der Stadt Bad Kissingen zur Förderung der Liquidität der betroffenen ansässigen Unternehmen:

    a) Die Gewährung von Stundungen wird erleichtert. 

    b) Auf Antrag (schriftlich oder per Mail) werden Vorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt.

    c) Auf Vollstreckungsmaßnahmen (z. B. Kontopfändungen) beziehungsweise Säumniszuschläge wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

    Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.
     
  • Bayerischer Schutzschild für die Wirtschaft (SOFORTHILFE):

    Der Bayerische Schutzschild umfasst einen Soforthilfe-Fonds für kleine und mittelständische Unternehmen, einen Bayernfonds für Schlüsselunternehmen sowie eine Ausweitung des Bürgschaftsrahmens für die LfA Förderbank Bayern

    Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie hier.
     

  • LfA-Schnellkredit:

    Eine Antragstellung für den LfA-Schnellkredit mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung ist ab dem 5. Mai 2020 möglich. Am 24. April 2020 hatte die LfA Förderbank Bayern als Hilfe für Kleinstunternehmen (bis zu 10 Mitarbeiter), die im Zuge der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind, den neuen LfA-Schnellkredit mit 100-prozentiger Haftungsfreistellung der Hausbank angekündigt. Unabhängig von der Bonität des Antragstellers gilt ein einheitlicher Endkreditnehmerzinssatz von 3% p.a.

    Ab 5. Mai können Anträge für den LfA-Schnellkredit bei den Hausbanken gestellt und bei der LfA eingereicht werden. Darlehenszusagen sollen noch ab dem gleichen Tag erteilt werden. Mehr unter: www.lfa.deexterner Link
     
  • Crowdfunding-Kampagnen für Existenzgründer: 

    Mit der Crowdfunding-Plattform mainstarter unterstützt die IHK Würzburg-Schweinfurt gemeinsam mit dem Zentrum für Digitale Innovationen (ZDI) Mainfranken und weiteren Partnern junge Unternehmen. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen aufgrund der Corona-Krise haben die Akteure nun reagiert und rollen eine bundesweite Kampagne von Startnext nun auch in der Region über das Portal mainstarter aus. 

    Weitere Informationen finden Sie hier.
     

Weitere Links und Informationen zu wirtschaftlichen Fragen finden Sie hier: