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Modern, klassisch, elektronisch oder analog – SPIELEWOCHEN FINDEN STADT in diesem Jahr mit großem Angebot und Neuerungen

Zwei Wochen steht das Jugend- und Kulturzentrum der Stadt Bad Kissingen ganz im Zeichen des Spielens. In der Woche vom 17. bis 21. Februar können Schulklassen, Horte und Gruppen aus über 1.000 Spielen wählen. Vom 24. bis 29. Februar ist die SpieleWoche für alle, Groß und Klein, Jung und Alt geöffnet. Der Eintritt ist frei. Neu im Angebot sind Wissensspiele, elektronische Spiele haben ihren Platz gefunden und werden bei einem Elternabend auch den Erwachsenen nah gebracht.

Wenn das Jugend- und Kulturzentrum zwischen dem 17. und 29. Februar öffnet, dann lautet das Motto „Spielen was das Zeug hält“! Die Spielewochen sind inzwischen schon Tradition geworden und feiern mit der 15. Auflage ein kleines Jubiläum. Über 1.000 Spiele warten darauf getestet zu werden. Dabei reicht die Auswahl von Klassikern, wie beispielsweise „Mensch ärgere Dich nicht“ oder „Monopoly“ über modernisierte Spiele, zum Beispiel „Stadt Land Vollpfosten“ – die Kartenversion von „Stadt Land Fluss“ - bis hin zu elektronischen Spielen, bei denen ein Spielbrett mit einer App auf einem Tablet verbunden ist oder ein Team gegen einen Computer antritt.

In der ersten Woche vom 17. bis 21. Februar sind alle Spiele für Schulklassen, Horte und Gruppen reserviert. Hier sind die Angebote mit über 1.500 angemeldeten Kindern bereits ausgebucht. Zwischen dem 24. und 29. Februar ist das JuKuZ für alle Spielwilligen bei freiem Eintritt geöffnet. „Wohl keine Veranstaltung zeigt besser, dass Bad Kissingen eine Stadt für alle Generationen ist“, freut sich Oberbürgermeister Kay Blankenburg, „es gibt viel Neues. Ich greife nur die lange Werwolfnacht heraus. Da heißt es spielen bis 24 Uhr“. Los geht es am Freitag, 28. Februar, um 22 Uhr.

Ganz neu in diesem Jahr ist ein von der Stiftung Medienpädagogik Bayernexterner Link unterstützter Elternabend, „bei dem es um digitales Spielen geht. Das ist ein Thema, das von Euphorie bis Angstbesetztheit so ziemlich alle Emotionen auslösen kann. Ich denke, es wird ein Beitrag zur Versachlichung sein“, hebt Oberbürgermeister den Anspruch von „SpieleWochen finden Stadt“ hervor. Der Referatsleiter Jugend, Familie und Soziales Philipp Pfülb sieht im digitalen Spielen Chancen. „Die arbeiten wir zum Beispiel bei den Turnieren aus. Es geht darum, die Kreativität zu entfalten. Da sind Aufgabenstellungen enthalten, die Kinder und Jugendliche meistern müssen, wofür sie Lösungswege finden müssen“, erklärt er. Als Risiko schätzt er ein, „dass Kinder und Jugendliche kein gesundes Maß mehr besitzen und zu viel spielen. Es gilt aber immer herauszuarbeiten: PC-Spiele bedeuten auch ganz viel soziales Miteinander, um Aufgaben zu lösen und miteinander zu kommunizieren“.

„Wir hatten bisher noch nie einen Lernspielverlag zu Gast“, weiß Carolin Schaupp, Mitarbeiterin im Jugendreferat. Der Mungo-Verlagexterner Link feiert somit gleich doppelt Premiere: als erster Wissensverlag und weil er das erste Mal bei den SpieleWochen dabei ist. Kinder und Interessierte können zwischen 27. und 29. Februar lernen, dass Mathematik spielend lernbar ist. Neue Workshops und Turniere finden ihren Platz im Programm der SpieleWochen. Die Stadtjugendarbeit ruft beispielsweise zum „Minecraft-Turnier mit BKTV“ auf. Wer das Spiel nicht kennt, wird eingewiesen. Danach heißt es innerhalb einer Stunde Aufgaben in einer gestellten sogenannten „Map“ zu lösen und so viele Punkte wie möglich einzusammeln. Spieleautor David Polotzek stellt sein Holzspiel aus der Rhön vor (28.02.2020 ab 18 Uhr).

Die lange Spielenacht wurde ein wenig verändert. Hier starten beispielsweise „Pen & Paper Rollenspiel“ am Samstag (29.02.2020) schon um 16 Uhr. Der Würzburger Rollenspielverein lädt zu einem Spiel, dass neben Erzählen auch ein bisschen Schauspielerei bedingt. Sicher ist, dass erst in der Nacht dieses Abenteuer zu Ende geht. Damit passt es perfekt zur langen Spielenacht – denn hier herrscht Open End. Die Band „D‘Mützen“externer Link sorgt dabei für eine ganz besondere Spielatmosphäre. 

Auch klare Trends für die Zukunft beschreibt Philipp Pfülb, wie beispielsweise „digitale und analoge Spiele miteinander zu verbinden, also ein Brettspiel mit Spielfiguren und beispielsweise ein Tablet, das Anweisungen gibt und damit das Geschehen auf dem Spielbrett beeinflusst“. Kooperative Spiele sind ebenfalls auf dem Vormarsch. Hierbei gilt es für Teams gemeinsam gegen das Spiel anzutreten und dieses zu besiegen. Einen Workshop gibt es zum Thema „Handmade oder Selfmade“ am Mittwoch, 26. Februar. Es geht darum, Spiele selbst zu gestalten. Das können eigene Spiele sein, aber auch Klassiker, die selbst gestalten werden. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Zirka 40 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer packen an, damit die Spielewochen umgesetzt werden können. Unterstützung gibt es auch durch Fruchthandelscompany Mönch und Spielwaren Ahlert, der vor allem Großspiele zur Verfügung stellt.