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Stadt Bad Kissingen startet Infrastrukturerneuerungspaket - Spatenstich für Dr.-Georg-Heim und Adalbert-Stifter Straße

Mit dem Spatenstich für die Baumaßnahme Dr.-Georg-Heim- und Adalbert-Stifter-Straße hat die Stadt Bad Kissingen ihr Infrastrukturerneuerungspaket gestartet. In diesem Bereich werden im ersten Bauabschnitt der Kanal neugebaut und in Teilen mit einem Inliner saniert, die Stadtwerke Bad Kissingen erneuern Wasser-, Gas-, Strom- und Glasfasernetze beziehungsweise bauen diese aus. Auch die Deutsche Telekom und Vodafone Kabel Deutschland erneuern ihre Netze. Die Infrastrukturerneuerungsmaßnahmen Im Krautgarten und Burgstraße beginnen im Frühjahr 2020.

Die Stadt Bad Kissingen investiert in ihre Infrastruktur. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat sich auf eine Prioritätenliste verständigt. In der Burgstraße Reiterswiesen, im Krautgarten und in der Dr.-Georg-Heim-Straße sahen die Räte die Dringlichkeit der Erneuerung bzw. Ertüchtigung als am höchsten an. Mit dem Spatenstich für die Dr.-Georg-Heim- und Adalbert-Stifter-Straße hat die Stadt Bad Kissingen nun dieses Maßnahmenpaket gestartet. „Die neue Dr.-Georg-Heim-Straße wird keine Ausweichstraße für die Garitzer Kreuzung werden“, stellte Oberbürgermeister Kay Blankenburg klar. 


Die Maßnahme hat eine Erneuerung der gesamten Infrastruktur in der Dr.-Georg-Heim- und Adalbert-Stifter-Straße zum Ziel. „Wir bauen den Kanal auf einer Länge von 185 Metern komplett neu. Zusätzlich sanieren wir einen Teil des bestehenden Kanals auf 286 Metern“, erklärte Oberbürgermeister Kay Blankenburg die Maßnahme. Bei der Kanalsanierung wird ein sogenannter Inliner in den Kanal eingezogen. Dabei handelt es sich um einen mit Reaktionsharz getränkten Glasfaser- oder Filzschlauch. Dieser wird in das Rohr eingezogen und durch Bestrahlung mittels Licht ausgehärtet. Die Stadt Bad Kissingen baue zudem die Fahrbahn mit einer Fahrbahnbreite von 5,50 Metern und einer Gesamtlänge von 430 Metern aus, so Oberbürgermeister Kay Blankenburg. Damit wird eine wesentliche Verbesserung für die Verkehrssituation in diesem Bereich erreicht.


Seit Jahren holt sich die Stadt Bad Kissingen bei solchen Maßnahmen alle sogenannten „Sparten“ ins Boot. Das bietet mehrere Vorteile: Vor allem liegt diese im finanziellen Bereich. Die Kosten für die Baustelleneinrichtung kann auf die beteiligten Sparten aufgeteilt werden und fällt nicht der Stadt Bad Kissingen alleine zur Last. Dazu kommt auch der Gedanke der Nachhaltigkeit. Denn wenn auch Rohre für eine andere Nutzung bei einer solchen Maßnahme gleich miterneuert werden, beispielsweise Wasserleitungen, Gas und Strom, muss die neugebaute Straße in der Zukunft nicht so schnell wieder aufgegraben werden. Deshalb sind auch bei der Maßnahme Dr.-Georg-Heim- und Adalbert-Stifter-Straße die Stadtwerke Bad Kissingen GmbH beteiligt. Sie „erneuern beziehungsweise bauen ihre Wasser-, Gas-, Strom- und Glasfasernetze aus“, berichtet Oberbürgermeister Kay Blankenburg. Auch die Deutsche Telekom AG und Vodafone Kabel Deutschland erneuern ihre Netze im Untergrund der Straße.


Die Infrastrukturerneuerungsmaßnahme ist in zwei Bauabschnitte geteilt. Der erste erschließt sich von der Lessingstraße bis zur Einmündung der Steinmauer und hat mit dem Spatenstich bereits begonnen. Geplant ist dieser Bauabschnitt bis voraussichtlich Juli 2021. Fließend solle dieser in den zweiten Bauabschnitt übergehen, so Oberbürgermeister Kay Blankenburg. Dieser erstreckt sich von der Einmündung der Steinmauer bis zur Rosenstraße.


Die Kosten für den ersten Bauabschnitt liegen bei knapp 2,5 Millionen €. Diese gliedern sich in 1.480.000 € für die Verkehrsanlage und 1.000.000 € für die Entwässerungsanlage. Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr fördert diesen mit 820.000,00 €. Die Bauarbeiten werden von der Firma Burger Bau aus Albertshausen ausgeführt, überwacht werden diese vom Ingenieurbüro Planungsschmiede Braun aus Würzburg.


Aufgrund der Arbeiten ist die Dr.-Georg-Heim-Straße vom Kreuzungsbereich Steinmauer bis zum Kreuzungsbereich Adalbert-Stifter-Straße für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Klinikstraße, Rilkeweg, Eichendorffstraße und Lessingstraße. Der Fußgängerverkehr wird aufrechterhalten. Anlieferungen sind grundsätzlich möglich, können vor Ort mit dem Vorarbeiter der Baufirma abgesprochen werden.


Die Bushaltestellen im Bereich der Baumaßnahme entfallen für die Bauzeit ersatzlos. Ersatzweise können die Haltestellen im Bereich der Heinrich Heine Straße Hausnummer 23 oder die Haltestelle vor der Dr.-Georg-Heim-Straße 15 und 20 genutzt werden.


BU: Oberbürgermeister Kay Blankenburg (4. v.l.) hat das Infrastrukturmaßnahmenpaket der Stadt Bad Kissingen zusammen mit zweitem Bürgermeister Anton Schick (3. v.r.), drittem Bürgermeister Thomas Leiner (l.), Klaus Gundalach, Fa. Burger (2. v.l.), Martin Hopf, Stadtwerke (3. v.l.), Frank Voll, Fa. Burger (5. v.l.), Matthias Metz, Stadtwerke Bad Kissingen GmbH (6. v.l.), Bauamtsleiter Jan Voll (5. v.r.), Hans-Christian Schuller, Planungsschmiede Braun (4. v.r.), Stadtrat Alexander Koller (3. v.r.), Stadtrat Richard Fix (2. v.r.), Dennie Back, Bauleiter des Tiefbauamts Bad Kissingen, hinten von links: Stadtrat Steffen Hörtler, Stadtrat Andreas Kaiser und Marcel Zimmermann, Infrastrukturerneuerung Tiefbau Stadt Bad Kissingen auf den Weg gebracht.