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Vorstellung des Doppelprojekts „Herzschlag und Pulsschlag“ zum Schlachthofgelände und Post-Areal

Herzschlag und Pulsschlag – unter diesem sich wechselseitig ergänzenden Leitmotiv möchte die GVS Unternehmensgruppe aus Rottweil ein Doppel-Projekt realisieren: Die Neugestaltung des Post-Areals in der Innenstadt und die Wiederbelebung des alten Schlachthofs. Die Pläne dafür stellte die Gruppe gestern Mitgliedern des Stadtrats (welcher letztendlich über das Zustandekommen eines Vertrages entscheiden wird) und der Presse in der Ochsenkathedrale vor.

Das Gesamtprojekt soll ein Finanzvolumen von 50 Millionen Euro haben und soll auch mit den letzten Bauabschnitten bis Ende 2024 fertiggestellt sein.
In der Innenstadt würde auf dem Gelände der derzeitigen Post ein Objekt mit Pflegeeinrichtungen inkl. Betreutem Wohnen, Ärztehaus, Café, Bäckerei sowie Kindertagesstätte entstehen. An Ort und Stelle erhalten bliebe die Post- mit Postbankfiliale. Aus dem ehemaligen Schlachthof würde ein Genuss-, Erlebnis- und Mobilitäts-Zentrum mit Veranstaltungsräumen entwickelt.
Außerdem soll auf dem Schlachthofgelände ein neuer Posthof realisiert werden. Baubeginn wäre hier im Frühjahr 2021, die Fertigstellung ist innerhalb eines Jahres vorgesehen.

HERZSCHLAG

Mittendrin und voll dabei: Im Herzen von Bad Kissingen würde das frühere Post-Areal eine spürbare Aufwertung erhalten. Das denkmalgeschützte Gebäude des Postamts soll saniert und zu einem modernen Ärztehaus erweitert werden. In das Gebäude integriert würde eine Apotheke sowie eine Bäckerei mit Café und Aufenthaltsmöglichkeiten im Innenbereich und im Freien. Zudem möchte die GVS Unternehmensgruppe ein Seniorenzentrum mit 45 Pflegeplätzen und 24 betreuten Wohnungen sowie einer Kindertagesstätte mit einem Spielbereich im Freien in geschützter Innenhoflage errichten. Dafür müsste der aktuelle Posthof weichen.

PULSSCHLAG

Das Postlager- und Verteilzentrum soll einen neuen Standort am südlichen Eingang der Stadt bekommen. Dort liegt das neue Zentrum in Form eines funktionalen Neubaus strategisch günstig – untergeordnet und eingepasst in das Bild des weiterhin dominierenden Schlachthofes. Das Postdienstleistungszentrum soll von Beginn an mit genügend Kapazitäten für den Wachstumsmarkt im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) ausgestattet werden.
Der neue Standort hat den Vorteil einer optimalen Anbindung an alle bedeutenden Verkehrswege: den Anschluss an den Ostring (Ost-West-Richtung) sowie an die Würzburger Straße (Nord-Süd-Richtung).

Der alte Schlachthof, ein denkmalgeschütztes Wahrzeichen der Stadt soll behutsam und mit Fingerspitzengefühl zu neuem Leben erweckt werden. Das Nutzungskonzept sieht eine enge Einbindung in das kulturelle Leben der Kurstadt vor. Das Konzept fußt auf drei Kernelementen: Gastronomie mit Erlebnisbereichen, einem technisch anspruchsvollen Mobilitätszentrum, das von Automobil-Klassikern bis hin zu Elektrofahrzeugen reicht, und einem Museum mit Ausstellungsbereich, Tagungs- und Eventräumen sowie Café, Restaurant und Braustube.