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Regenrückhaltebecken in Albertshausen wird optimiert

Im Stadtteil Albertshausen befindet sich seit dem Jahre 2007 ein Regenrückhaltebecken am Ortseingang in der Nähe des Embachs. Aufgrund wasserrechtlicher und technischer Vorgaben muss das Regenrückhaltebecken jetzt umgebaut werden. Dazu wird das Becken vergrößert und trockengelegt, um seine Funktion optimal erfüllen zu können.

Die Stadt Bad Kissingen baut ab Montag, den 03. August 2020 das sogenannte „Regenrückhaltebecken 1“ in Albertshausen um.

Das Regenrückhaltebecken dient dazu zu verhindern, dass bei starkem Regen zu viel Mischwasser (das ist Wasser aus der Kanalisation) in den Embach fließt und diesen mit Nährstoffeinträgen überlastet. Das Wasser wird bei Starkregen in dem Becken aufgestaut und dann gedrosselt an den Embach abgegeben.

Aufgrund der aktuellen technischen Vorgaben und Verschärfungen der umweltrechtlichen Anforderungen muss das Becken jetzt umgebaut werden.

Die zuständigen Behörden, das Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen sowie das Landratsamt Bad Kissingen haben jetzt gemeinsam mit der Stadt Bad Kissingen den Umbau geplant und vorbereitet, um die wasserwirtschaftlichen und technischen Anforderungen besser zu erfüllen. Bei der Sanierung wird das Becken in der Fläche vergrößert und so ausgebaut, dass sich im Normalzustand kein Wasser im Becken befindet. Dabei wird auch dem Schutz des Grundwassers Rechnung getragen. 

Das Regenrückhaltebecken stand in der Vergangenheit mehrfach im Mittelpunkt des Interesses. Für manche Anlieger stellte das Bauwerk ein geschätztes Biotop dar, für andere wiederum war es der Grund für Geruchsbelästigung und Insektenplagen. Allerdings hatte das Becken technisch nie die Funktion eines Biotops. Aus dem Kanal werden systembedingt immer wieder Verschmutzungen und Fäkalien in das Becken eingeleitet, die einer Nutzung als Biotop oder gar Freizeiteinrichtung entgegenstehen. Und auch das dauerhafte Vorhandensein von Wasser am Beckengrund ist für die Funktion der Anlage nachteilig und muss daher künftig verhindert werden.

Durch den Umbau und die damit verbundene Reduzierung des vorhandenen Wasserstandes sollte auch eine Verbesserung der Belästigungen der Anlieger eintreten. Das muss sich aber erst im Betrieb zeigen.

Das zuständige Referat Tiefbau der Stadtverwaltung hatte sich der Problematik bereits in den vergangenen Jahren unter anderem bei mehreren Erörterungsterminen mit der Ortsbevölkerung angenommen. Gemeinsam mit den zuständigen Fachbehörden wurde an einer Verbesserung der Funktionsfähigkeit der Anlage gearbeitet. Die jetzt vor der Umsetzung stehende Lösung erfüllt jedenfalls die aktuellen rechtlichen als auch technischen Anforderungen. Das Becken hat ein Stauvolumen von ca. 1.000 m³. Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 180.000 €.