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Pressemitteilung der Stadt Bad Kissingen, 09.11.2021

Erneuerung der Infrastruktur geht weiter: Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel gibt Burgstraße frei

Alle Bau- und Sanierungsarbeiten an Fahrbahn, Kanalisation, Versorgungsleitungen und der Straßenbeleuchtung in der Burgstraße in Reiterwiesen sind abgeschlossen. Die Stadt Bad Kissingen hat die Infrastruktur für gut 2,3 Millionen Euro erneuert. Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel hat die Straße offiziell für den Verkehr freigegeben. In den letzten vier Jahren wurden 1,5 Kilometer der Straßen im Stadtgebiet rundum erneuert.

Der Henneberger Doppeladler weht an der Kreuzung Kissinger Straße/Burgstraße. Mitglieder des Heimatvereins Botenlaube hatten die Fahne mit dem Wappen Ottos von der Botenlaube anlässlich der Verkehrsfreigabe der Burgstraße durch Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel gehisst. Denn damit ist unter anderem der direkte Weg zum einstigen Wohnsitz eines der bekanntesten Söhne der Stadt – die Burgruine Botenlauben – wieder direkt erreichbar. Seit März 2020 hat die Stadt Bad Kissingen die gesamte Infrastruktur der Burgstraße erneuert. Die umfangreiche Maßnahme war wegen des sehr schlechten Zustands der Burgstraße sowohl über- als auch unterirdisch erforderlich geworden. 

Der überwiegende Teil der Mischwasserkanalisation in der Burgstraße war unterdimensioniert. Aus wasserwirtschaftlichen Gründen bestand für die Mischwasserkanalisation Handlungsbedarf. Hierfür wurde der bestehende Kanal in der Burgstraße auf einer Länge von 430 Metern neu verlegt. Zusätzlich wurden im Wohnweg 51 Meter Kanal erstellt.

Die Verkehrsanlage befand sich durch verschiedene Baumaßnahmen der letzten Jahre, durch Witterungseinflüsse und ihr Alter mit den gewöhnlichen Abnutzungserscheinungen in einem sehr schlechten Zustand. Die Stadt Bad Kissingen baute die Burgstraße im Vollausbau auf einer Länge von 385 Metern bestandsnah aus. Die Fahrbahn wurde mit Breiten von 5,75 Metern bis 6 Metern hergestellt. Die neue Trasse wurde in der Lage und in der Höhe durch die vorhandenen örtlichen Gegebenheiten wie Bebauung, Einfriedungen, Zufahrten und bestehende Anschlussbereiche vorgegeben. Der Gehweg wurde mit einer Breite von 1,50 Metern bis 1,75 Metern talseitig angelegt. Die Stadtwerke erneuerten während der Bauphase Wasser- und Stromleitungen inklusive der Hausanschlüsse sowie die Straßenbeleuchtung. Die Deutsche Telekom und Vodafone Kabel Deutschland nutzten die Gelegenheit zur teilweisen Erneuerung ihrer Netze.

„Es geht vorwärts: Nach Erhardstraße, Krautgarten, Dr. Georg-Heim-Straße war nun die Burgstraße dran. Wir sanieren nachhaltig und ganzheitlich“, so Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel. So wurden in jüngster Zeit rund 1,5 Kilometer der Straßen in der Stadt auf den neuesten Stand gebracht. 

Die Kosten belaufen sich auf 2.260.000 Euro. Diese gliedern sich in 1.270.000 Euro für die Verkehrsanlage und 990.000 Euro für die Entwässerungsanlage.
Die Burgstraße wird durch das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mit 635.000 Euro gefördert.