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Was kostet eine Landesgartenschau und wie kann diese finanziert werden?

Hier finden Sie Überlegungen zu Budget und Finanzierung der Landesgartenschau in Bad Kissingen.

Bis zum Abschluss der Bewerbungsphase 2 werden Kosten in Höhe von maximal 90.000 Euro erwartet. Diese beinhalten u.a. Planungskosten, Marketingkosten, die Durchführung von Bürgerbeteiligung und Bereisungen. 
Nach einer erfolgreichen Bewerbung Bad Kissingens als Austragungsort der Landesgartenschau erwarten wir für die Durchführung der Landesgartenschau Kosten in Höhe von mindestens 10-12 Mio. Euro. Bad Kissingen ist eine Kommune in strukturschwachem Gebiet, die innerhalb der Gebietskulisse „Raum mit besonderem Handlungsbedarf in Bayern“ (kurz: RmbH) liegt. Somit können bis zu 60% zuwendungsfähiger Kosten durch den Freistaat Bayern gedeckt werden, höchstens jedoch 6 Mio. Euro. 
Durch einen intelligenten Mix weiterer Fördergelder (z.B.: Städtebauförderung, EFRE-EU-Mittel) könnte der Eigenanteil der durch die Stadt zu tragenden Kosten weiter reduziert werden, wird jedoch erfahrungsgemäß bei mindestens 30% liegen. Bei Gesamtkosten von 10 Mio. Euro, wären das 3 Mio. Euro Eigenanteil der Stadt Bad Kissingen.
Die Durchführungsbereiche der Landesgartenschau sind Bereiche
•   die seit längerer Zeit brachliegen 
•   Bereiche deren Potentiale nicht oder nur unzureichend ausgenutzt sind
•   Bereiche, die auch unabhängig von einer Landesgartenschau für die zukünftige Stadtentwicklung im Fokus stehen 
Schaffen wir es, diese Areale über eine Landesgartenschau miteinander zu verbinden, sie zu revitalisieren, sie in eine nachhaltige Nutzung zu überführen, um sie somit fit für die Zukunft zu machen, wäre das ein Gewinn für die gesamtstädtische Entwicklung.
Die Landesgartenschau ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.