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Landesgartenschau und Bad Kissingen - ZukunftsZIELE

Im Zentrum steht das Ziel der nachhaltigen Stadtentwicklung. Um dieses zu erreichen, haben wir konkrete Ziele in verschiedene Kategorien unterteilt.

Beheben von städtebaulichen Missständen

  • Revitalisierung der bestehenden, z.T. brachliegenden Stadtstruktur im Süden Bad Kissingens sowie Revitalisierung und Umnutzung des Bereichs um das Hallenbad mit einem angrenzenden, untergenutzten Privatgrundstück, welches bis 2004 durch die BayWa verwendet wurde.
  • Konversion der Flächen der historischen und industriell geprägten Infrastruktur im Süden und Konversion der Flächen auf dem Bereich um das Hallenbad und einem untergenutzten Privatgrundstück, welches bis 2004 durch die BayWa verwendet wurde. (im Süden: ehemalige Stadtgärtnerei, Eissporthalle mit Umfeld, Areal des ehemaligen Schlachthofs, E-Werk) und Rückgewinnung der Flächen als öffentliche Grünanlagen und attraktive Aufenthaltsorte für Bürgerinnen, Bürger und Gäste
  • Abschwächung des bestehenden städtebaulichen Missstandes der städtebaulichen Trennungslinien, z. B. durch Überbrückungen, Anlegen von Grünstreifen, Attraktivitätssteigerung für die Nutzung anderer Verkehrsteilnehmer im Süden der Stadt (Jüdischer Friedhof bis Lindesmühlpromenade). Überwindung von „Barrieren“: Campingplatz, Bahnlinie und B286, Ost- und Nordring
  • Deutliche Aufwertung der Verbindung Schlachthof -> Bismarckstraße über das E-Werk; Nutzung des Ballinghains als öffentliche attraktive Parkanlage, z. B. mit Anknüpfung an dessen historische Funktion als Bürgerpark und/oder Gartenbauanstalt
  • Schaffung attraktiver, grüner Verbindungsbänder zwischen den südlichen, durch kurstädtische Infrastruktur geprägten Flächen mit denjenigen des Kurviertels und der Altstadt (über ehemaligen Wanderweg am Fluss wie auch innerstädtisch über Prinzregenten- und/oder Kurhausstraße) für Fußgänger und Radfahrer sowie für andere neue lärm- und emissionsfreie Mobilitätsformen
  • Anbindung und Revitalisierung von kurstädtischen Einrichtungen mit deren Umgriffen im Norden: Untere Saline, ehem. Turniergebäude und das zukünftige Naturerlebniszentrum am Wild-Park Klaushof

Neue Zukunftsweisende Nutzung von bestehenden Strukturen

  • Die LGS soll einen Anreiz schaffen, neue Nutzungen für leerstehende historische Substanz zu gewinnen.
  • Die Konversionsflächen, Brachen und Leerstände sollen landschaftsplanerisch und städtebaulich entwickelt werden, wenn vorhanden sollen prägende historische Strukturen erhalten bleiben. 
  • Ergänzende Neu- und Umbauten auf den Konversionsgebieten sollen als Instrumente für eine nachhaltige, umwelt- und ökologisch orientierte Stadtentwicklung eingesetzt werden und an die historische Vorreiterrolle Bad Kissingens in der Stadtplanung anknüpfen. Stichworte: „green buildings“, „nachhaltige, erneuerbare Energien“ und „smart buildings“. Als Best practice Beispiele in den Bereichen Planung, Ausführung und Nutzung sollen sie Vorbildcharakter haben und als Baustein zu einer nachhaltigen Entwicklung im UNESCO Biosphärenreservat Rhön beitragen.
  • Biodiversitätsförderung auf den revitalisierten Flächen, entlang der Verbindungsbänder sowie im Kurviertel durch das Einbeziehen privater Gärten und der Flächen des öffentlichen Raumes.

Bewusstseinsbildung

  • Förderung der Bewusstseinsbildung zur Bedeutung und Rolle des Zweiklangs aus Landschaftsarchitektur und Architektur in Kurstädten
  • Bewusstseinsbildung zur Rolle der Landschaft und Bedeutung natürlicher Ressourcen als Teil medizinischer ganzheitlicher Anwendungen in der Kurstadt.
  • Bewusstseinsbildung zur Rolle der Kurlandschaft, den Gärten und Parks für Muße, Heilung, Entschleunigung, Achtsamkeit, gemäß dem Motto „Entdecke die Zeit“
  • Bewusstseinsbildung zur Rolle und Bedeutung des Berufsbildes des Gärtners in Bad Kissingen

Transport und Attraktionen

  • Neue Formen der Erschließung der Kurstadt sollen als Elemente in die Stadt- und Kurlandschaft integriert werden
  • Erschließungsformen der Landesgartenschau sollen langfristig in die gesamte Kurstadt hinausstrahlen.
  • Sie sollen als attraktive Elemente in die Stadt- und Kurlandschaft integriert werden.
  • Dabei sind Mobilitätsformen, die gleichzeitig auch Attraktionen sind, willkommen.
  • Barrierefreiheit ermöglicht die Teilhabe aller Gruppen

Nutzergruppen

  • Als Kurstadt sollen Bürgerinnen, Bürger, Touristinnen, Touristen und Gäste gleichermaßen von den neuen Stadt- und Landschaftsräumen, neuen Verbindungen sowie Frei- und Aufenthaltsbereichen und ihren Werten profitieren.
  • Einbindung der zukünftigen Nutzergruppen in den Gestaltungsprozess