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8730 Alumni Netzwerk Bad Kissingen

Alumni stellen sich vor: Bastian Graber

Ein- bis zweimal im Monat stellen wir eine Alumna oder einen Alumnus im Interview vor. Hierbei werden immer die gleichen 8 Fragen gestellt. Seid gespannt auf die Antworten.

Steckbrief: Bastian Graber

Geburtsjahr 1976
Letztbesuchte Schule in Bad Kissingen Gymnasium Bad Kissingen
Schulabschluss im Jahr 1996
Berufsausbildung Hotelbetriebswirt
Heute tätig als Hoteldirektor im Kurhaus Hotel Bad Bocklet
(Wohnort) Arbeitsort, Land (Wohnort: Schweinfurt) Arbeitsort: Bad Bocklet

Interview: Bastian Graber

Alumni-Netzwerk: Bastian, du hast 1996 Abitur am Gymnasium Bad Kissingen gemacht. Hand aufs Herz: Bist du gern in die Schule gegangen? Erzähl doch mal ein bisschen…

Bastian Graber: Die Schulzeit war nicht immer mit Spaß verbunden, aber rückwirkend betrachtet war es alles in allem eine unbeschwerte Zeit mit vielen schönen Momenten.

Alumni-Netzwerk: Gab es Lehrerinnen und/oder Lehrer, die deine spätere Berufsentscheidung maßgeblich beeinflusst haben? Wenn ja, welche bzw. welcher und warum?

Bastian Graber: In meiner Berufswahl hat mich sicher niemand beeinflusst, aber prägend war im Speziellen für mich meine Englischlehrerin Frau Ahnert. In der 5. Klasse hatte ich nach der ersten Ex und der ersten Schulaufgabe eine Bilanz von zweimal Note 6. Sie hat es aber verstanden mir auch bereits so frühzeitig verständlich zu machen, worauf es ankommt. Wir hatten schon ein gutes Kollegium, auch wenn einem das damals natürlich nicht immer so vorkam.

Alumni-Netzwerk: Wie sahen deine Stationen nach der Schulzeit aus?

Bastian Graber: Ich habe nach meiner Ausbildung zum Hotelfachmann in Bad Kissingen eine Winter- und Sommersaison in der Schweiz im Berner Oberland gearbeitet. Anschließend ging es zwei Jahre zur Vollzeitfortbildung auf die Hotelfachschule nach Heidelberg. Eine super Zeit, denn sowohl die Stadt als auch die Menschen, die ich dort kennengelernt habe, haben die zwei Jahre zu den mit schönsten meines Lebens gemacht. 
Danach ging es für vier Jahre nach München, um die gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen. Irgendwann wuchs dann der Wunsch, wieder in die Heimat zu gehen, so dass ich insgesamt 13 Jahre in einem Hotel in Schweinfurt in verschiedenen Positionen verbracht habe. Mit Anfang 40 musste noch einmal etwas Neues kommen und nun bin ich seit 2020 im Kurhaus Hotel in Bad Bocklet. Eine Aufgabe, die sehr viel Spaß macht.

Alumni-Netzwerk: Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Bastian Graber: Einen typischen Tag in der Dienstleistung gibt es meiner Meinung nach nicht, dafür sorgen Gäste und Mitarbeiter. Die Konstante im Tagesablauf ist, dass ich morgens meinen PC ein- und am Abend wieder ausschalte. Dazwischen ist das Aufgabenfeld nie gleich. Aber es ist eine gesunde Mischung aus Bürojob und Dienstleistung am Gast.

Alumni-Netzwerk: Gibt es eine Anekdote aus der Schulzeit oder aus der Zeit in Bad Kissingen, die du mit uns teilen willst?

Bastian Graber: Die Urlaube mit den jungen Europäern mit Dr. Peter nach England und Griechenland gehören zu den absoluten Highlights. Was dort passiert ist, bleibt auch besser dort ;).
Aber auch der dreiwöchige Schüleraustausch nach Castle Bromwich ist unvergesslich. Und das Schöne ist, der Kontakt zur Gastfamilie besteht bis heute.

Alumni-Netzwerk: Was war das Beste, das dir im (Berufs-)Leben widerfahren ist?

Bastian Graber: In meiner Zeit im Bayerischen Hof in München durfte ich Veranstaltungen aller Art für sehr viele prominente Gäste aus allen Bereichen organisieren. Das war sehr spannend, auch wenn ich bestätigen kann, dass an manchen Vorurteilen über den ein oder anderen Promi sicherlich etwas dran ist. Dennoch war es in gewisser Hinsicht die lehrreichste Zeit in meinem bisherigen Berufsleben.

Alumni-Netzwerk: Was würdest du heutigen Schulabgängerinnen und Schulabgängern raten?

Bastian Graber: Ich glaube die Möglichkeiten sind heute fast grenzenlos. Ich würde die Zeit nach dem Abschluss nutzen, um den Horizont zu erweitern und die Welt anzuschauen, um festzustellen, welchen Beruf man sich für den Rest seines Lebens vorstellen kann. Aber nach dem Schulabschluss ist man auch jung genug, um Fehler zu machen und ggf. doch einen neuen Weg einzuschlagen. Schaut nicht nur auf den Montag bis Freitag Job, sondern findet das, was Euch wirklich Spaß macht.

Alumni-Netzwerk: Du bist wieder nach Bad Kissingen zurückgekehrt. Was war dafür ausschlaggebend?

Bastian Graber: Dass ich irgendwann einmal zurückkomme, war schon recht klar, auch wenn unterschiedliche Aspekte das natürlich beeinflussen können. Aber in und um Bad Kissingen ist für mich meine Definition von Heimat. Allenfalls Heidelberg hätte dafür eine Alternative werden können.

Alumni-Netzwerk: Hast du eine Botschaft oder einen Gruß an die anderen Bad Kissinger Alumni und an Bad Kissingen?

Bastian Graber: Ich finde es klasse, dass dieses Netzwerk ins Leben gerufen wurde und man auf diese Art von den interessanten Lebenswegen anderer liest.

Alumni-Netzwerk: Vielen Dank für dein Interview und alles Gute.